Business life under construction…

Andere Leute überarbeiten ihre Webseite einmal alle fünf Jahre. Manche tun noch nicht einmal das…

Ich überarbeite meine Webseite im Augenblick alle fünf Monate und das ist gut so. Als passionierter Veränderungsexperte bemühe ich mich, immer genauer an den Ort heranzustolpern, wo ich mit der geringsten Anstrengung die grössten positiven Effekte für meine Kunden, meine Mitmenschen und natürlich für mich erreichen kann.

Das ist prozesshaft (sprich: nicht-linear) und vollzieht sich über einen nicht näher eingegrenzten Zeitraum. (Obwohl es deutlich wahrnehmbare “Peaks” der Veränderung gibt - so zur Zeit). Eine einzige Bedingung gibt es dabei: mit jedem Stolpern, die Nähe zwischen meinem Angebot und meinen Kunden zu vergrössern.

Wie stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Kunden erreichen? Wieviel Zeit investieren Sie in Ihr Marketing und Ihre Positionierung? Haben Sie alles auf den Weg gebracht und ruhen sich jetzt aus? Na dann gute Nacht…

Eine Empfehlung: gönnen Sie sich jeden Tag eine halbe Stunde, um sich nur mit der Frage zu beschäftigen, wie Sie Ihre Kunden noch besser, noch direkter, noch glaubwürdiger und noch hilfreicher ansprechen können.

Und glauben Sie mir: wenn Sie das über einen angemessenen Zeitraum durchhalten (sagen wir zwei Jahre), klare Umsetzungsziele daraus ableiten und zur Tat schreiten, dann werden Sie wahre Wunder erleben mit Ihrem Unternehmen.

Wenn nicht? Dann werden Sie bald ein Kandidat für meine Beratung. Sie haben die Wahl…

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3 Kommentare zu “Business life under construction…”

  1. Cornelia Klem
    8. Juni 2006 um 17:08

    “gönnen Sie sich jeden Tag eine halbe Stunde, um sich nur mit der Frage zu beschäftigen, wie Sie Ihre Kunden noch besser, noch direkter, noch glaubwürdiger und noch hilfreicher ansprechen können.”

    Hm, ich glaube das alleine genügt nicht. Die persönlichen Beziehungen und der direkte Kontakt sind sicher sehr wichtig.
    Allerdings halte ich es noch viel wichtiger, dem Kunden etwas Besonderes einen wirklichen Mehrwert zu bieten. Etwas, das er dringend braucht und ohne das er nicht mehr sein will, sobald er es kennengelernt hat. Oder etwas das IN ist…wobei es genauso schnell wieder OUT sein kann.

    Das gewisse Etwas eben !

    Das gewisse Etwas - wohl eine Kunst, die sich nicht lernen oder herbeirufen lässt, die aber von alleine anklopft, wenn die Zeit reif dafür ist.

  2. Martin Wedgwood
    9. Juni 2006 um 11:02

    Dass man etwas anzubieten hat, was der Markt braucht, dass man einen eindeutigen Nutzen bietet für eine einigermassen klar umrissene Zielgruppe, davon gehe ich aus.

    Was die Frage des Chronos angeht - zur richtigen Zeit am richtigen Ort - tendiere ich zu gemässigten Phantasien. Sehr wenige kommen daher mit ganz neuen Ideen. Und gerade deswegen scheinen mir ausgedehnte Überlegungen darüber, wie ich meine Leistungen zu Markte trage entscheidend wichtig.

    Denn auch die Art der Verpackung, das Drumherum, der Service, die Kanäle, die ich benutze, die Kombinationen und Kooperationen, die ich entwickle, um den Markt mit meinen Produkten und Leistungen vertraut zu machen sind entscheidende Faktoren einer gelungenen Positionierung.

    Wenn ich Brötchen, Schuhe, Blumen oder Coaching verkaufe, dann befinde ich mich in guter Gesellschaft - zumindest oberflächlich. Darüberhinaus gibt es wunderbare Dinge, die ich tun kann, um einen wahrnehmbaren Unterschied und einen wahrnehmbaren Mehrwert zu kommunizieren.

    Es ist meineserachtens müssig, über das Produkt oder die Dienstleistung zu sprechen, deren Zeit gekommen ist. Denn das verkauft sich mehr oder minder von selbst.

    Und dennoch: die alltägliche Marketing-Schau hilft hier vielleicht, nicht erst dann aufzuwachen, wenn die Produktnachfrage auf dem Weg in die Talsohle ist.

    Noch etwas: selbst wenn die Zeit für ein Produkt gekommen ist, aber kein Mensch versteht, was es macht, wie es einzusetzen ist und wie es sich von ähnlichen Produkten positiv unterscheidet, bleibt es doch nur eine Möglichkeit, die nur mühsam ihren Weg zum Kunden findet.

    Und ein Letztes: wer beim Meditieren stehen bleibt, dem ist auch nicht geholfen. Eine gute Frage gegen Ende der halben Stunde könnte sein: “Was sind die konkreten nächsten Schritte, die ich heute unternehmen kann.”

  3. Cornelia Klem
    9. Juni 2006 um 13:17

    Bei “neuen” Produkten oder Dienstleistungen ist es wohl normal, dass sie zunächst nicht verstanden werden, belächelt und / oder gar bekämpft werden…

    Das kann aber durchaus auch von Vorteil sein. :-)
    Bei Produkten oder Dienstleistungen, die sich weniger stark von anderen unterscheiden, ist das “Drumherum, der Service, die Kanäle, die ich benutze, die Kombinationen und Kooperationen” sehr viel entscheidender; meiner Ansicht nach eine natürliche Folge der verschärften Wettbewerbssituation, die wir heute in sehr vielen Bereichen beobachten können.

    Offensichtlich hat der bisherige Wettbewerb vor allem auf dem Preisniveau stattgefunden. Was kommt nach der “Geiz ist geil” Welle ?

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