Hochbegabte sollten Pingpong spielen

Mein treuer Blogleser und -kommentierer, Wernfried Hübschmann vom celas:traineream, meinte Hochbegabte müssten Pingpong spielen. Und führt Herrn Timo Boll ins Feld, welcher wohl Begabungen hat, die man nicht mit komischen Tests in unsympathischen Räumen, schlimmer Prüfungsangst ausgeliefert, herauszufinden braucht, da sie sozusagen ins Auge springen. Als Europameister im Einzel, Doppel und in der Mannschaft kann man wohl von Hochbegabung ausgehen. Man beachte “Doppel” und “Mannschaft”. Manch intellektuell Hochbegabter bekommt angesichts solchen Menschenauflaufs gerne mal eine mittelmässige Krise. Wir können in diesem Fall also von einer Mehrfachbegabung -- sozial, taktisch, strategisch und sportlich -- ausgehen.

Wikipedia hilft uns auch bezogen auf diese exotische Sportart weiter: “Tischtennis wird oft als die „schnellste Ballsportart der Welt“ bezeichnet.” Das ist doch schon mal etwas. Wie in meinem vorherigen Beitrag aufgezeigt, kann körperliche Bewegung durchaus ihre Vorzüge haben, auch wenn ihr nicht alle Hochbegabten gleiches Interesse entgegenbringen. Der schnellste Ballsport (der bekannten Welt) sollte doch die Schnelldenker hinter dem Computer, Schreibtisch, Elektronenmikroskop, Reagenzglas hervorlocken können. Gefahr, es könnte Langeweile aufkommen scheint bei diesem Sport nicht in Verzug.

Allerdings scheinen wir es bei den Tischtennisspielern mit sehr sorgfältigen Menschen zu tun zu haben, sodass sich nicht alle Hochbegabten gleichermassen angesprochen fühlen dürfen. Das zumindest legt der Umfang des Wikipedia-Beitrags nahe. Also vielleicht nur ein Sport für die prägnanten und weniger für die breit Begabten (um Henning, den Grossen zu zitieren)? Kein Sport für mich? Nun ja, bei Oma im Keller haben wir es immer nur ein halbes Stündchen an der Platte ausgehalten. Sehr zur Sorge meiner Grossmutter, welche befürchtete, dass aus uns nichts werden würde -- bei dem mangelnden Durchhaltevermögen…

Was wollte ich noch mal sagen. Ach ja, mal schauen, ob es Leute gibt, welche mit Tischtennisschlägern oder -- bällen jonglieren. Um die Brücke zu schlagen sozusagen und auch mir neue, abwechslungsreiche Wege in Richtung “Pingpong” zu bahnen…

Na, wäre doch gelacht. Und weil’s so schön war:

Herzliche Grüsse nach Berlin, lieber Herr Hübschmann und Danke für Inspiration und Ihre Ausdauer im Spiel :-) .

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2 Kommentare zu “Hochbegabte sollten Pingpong spielen”

  1. Jongleur
    8. Februar 2009 um 19:58

    Wow, der Typ ist wirklich krass, weiß jemand wie der heißt? Danke!

  2. Martin Wedgwood
    8. Februar 2009 um 21:00

    Hallo Tom Felix Sparks,

    ich nehme an, Du beziehst Dich auf den letzten Video-Beitrag. Kenne leider nicht den Namen dieses Virtuosen…

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