Hochbegabte müssen jonglieren

Was habe ich da schlaues in Wikipedia zum Thema Jonglieren gelesen:

“Jonglieren ist sehr gut geeignet, das körperliche und geistige Wohlbefinden zu steigern. So fördert es die Konzentrationsfähigkeit, die Reaktionsschnelligkeit, das räumliche Vorstellungsvermögen, sowie Zeit-, Rhythmus- und Gleichgewichtsgefühl. Durch die gleichmäßige Beanspruchung der Muskeln und des Bewegungsapparats wird die Beweglichkeit und Ausdauer erhöht. Jonglieren erhöht außerdem das periphere Sehvermögen und schult Koordination und Wahrnehmung. Nicht zuletzt ist Jonglieren eine gute Möglichkeit, durch seine beinahe meditative Gleichförmigkeit Stress abzubauen. Außerdem führt die Gewissheit, etwas Außergewöhnliches zu beherrschen, zu einer Stärkung des Selbstbewusstseins. Das ständige Fangen ist allerdings auch eine Belastung für die Gelenke, gerade der Hand. So kann es nach sehr langen Übungen, gerade neuer Tricks, zu Prellungen und Gelenkschmerzen führen.

Kognitionsentwicklung

Nachgewiesener Maßen vergrößert sich durch das Jonglieren die Brücke zwischen den beiden Gehirnhälften, der Corpus Callosum. Durch diese Vergrößerung wird eine gewisse Synchronisation, was die Benutzung der Gehirnhälften angeht, erreicht. Bei den meisten Menschen ist die linke Gehirnhälfte, die für Logik und Sprache zuständig ist, dominant, während die rechte Hälfte, die den emotionalen und phantasievollen Part des Gehirns bildet, weniger benutzt wird. Durch die Angleichung der Benutzung wird auch die Kreativität erhöht, da kreatives Schaffen vor allem durch eine beidseite Benutzung des Gehirns entsteht.

Na wenn das mal keine Gründe sind, sich mit dem Thema nicht nur theoretisch auseinanderzusetzen? Aber schauen Sie mal, wie Sie selbst als Geek ein Publikum in Rausch versetzen können allein durch die Tatsache, das Sie Bälle durch die Luft werfen und die Gravitation für Ihre Spielchen nutzen.”

Es wird höchste Zeit, dass ich meine Bälle mal wieder hervor hole. Und Sie?

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3 Kommentare zu “Hochbegabte müssen jonglieren”

  1. Wernfried Hübschmann
    23. März 2007 um 12:41

    Zwar musste ich bis grade eben frieren,
    denn in Berlin ist zur Stunde kalt und nass -
    jetzt sah ich diesen Meister beim Jonglieren,
    und frage mich verwundert: Was ist das?

    Drei Bälle SO der Schwerkraft zu entheben,
    erfreut die Augen und belebt das Leben;
    Für diese Einsicht ist jetzt wirklich Zeit:
    Die Sprache des Erfolgs heißt Leichtigkeit!

    Wernfried Hübschmann

  2. Martin Wedgwood
    23. März 2007 um 13:45

    Im Dicken B ein Dichter sitzt
    Der Sprachlich auf dem Blog hier witzt.
    Ob er jetzt an dem Schreibtisch steht
    Weil leicht von seinem Stuhl geweht?

    Vielleicht klebt er schon unter Decke.
    Als leichter, überlegte Recke.
    Und denkt: die blöde Leichtigkeit
    Wie komme ich in Sicherheit?

    Den Reim an Kanten, Ecken feilen
    Das Holz in enge Spalten keilen
    damit es passt am Ende.
    Eben.

  3. Wernfried Hübschmann
    23. März 2007 um 15:55

    oben I, Z2:Ist ES zur Stunde …

    PoeSIE ist weiblich, daran ist kein Zweifel!

    Verehrter Kollege,
    der Jongleur ist echt Weltklasse!
    Heute morgen war meine Stimmung eher mäßig, doch nach
    3maligem Chriss Bliss ist sie wieder super - ganz gewiss!

    Grüße aus B
    Wernfried

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