Daily Ritual
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Erstellen Sie sich eine Liste, welche in Stichworten beschreibt, welche ToDo’s Sie alltäglich zu bestimmten Zeiten erledigen wollen. Es hat sich bewährt, die Liste in die drei Bereiche “Arbeitsbeginn”, “Mittagspause” (kann bei Spätrhythmikern auch am Nachmittag oder frühen Abend sein) und Arbeitsende zu unterteilen.
Halten Sie auf Ihrer Liste fest, was Sie jeden Morgen tun wollen, auch die ganz trivialen Dinge:
- Computer anstellen.
- Kaffee holen.
- Emails checken.
- ToDo Liste durchgehen.
- Projektplan checken.
- Kurze Abstimmung mit den Mitarbeitern.
Machen Sie das Gleiche für die anderen Tageszeiten. In der Mitte des Arbeitstages kann es hilfreich sein, bewusst einen Moment der Stille, des Alleinseins, des Abstandnehmens zu schaffen. Das erlaubt den Dingen und Anforderungen, sich natürlich zu ordnen. Für das Arbeitsende eignen sich beispielsweise wunderbar das Erfolgstagebuch vom letzten Mal und eine grobe Planung des nächsten Tages.
Gewöhnen Sie sich an, täglich stur, aber entspannt nach der Liste vorzugehen. Üben Sie sich darin, die Aufgaben, zu den entsprechenden Zeiten zu erledigen. Und geniessen Sie es, nicht nachdenken zu müssen, sondern einfach nach Plan vorgehen zu können. Erliegen Sie in den weniger strukturierten Zeiten nicht Ihrer Impulsivität oder dem Tonsignal des Computers (Emaileingang!). Nutzen Sie Ihre Spontaneität, Ihre Unlust, Ihre Lust und Kreativität für Ihre anderen Arbeitsprozesse.
Auch wenn Sie in den Zeiten dazwischen einen wilden, spontanen und kreativen Arbeitsstil pflegen und für Ihre Arbeit brauchen. Diese strukturierten Momente bilden einen schönen, klaren, weiten Rahmen für Ihr Schaffen.
Viel Spass beim Ausprobieren. Ihre Lieblingsrituale und Anregungen können Sie mit den anderen Lesern in meinem Blog teilen.


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