Auf der Suche nach Antworten und Ideen zu fummeligen Fragen?

Haben Sie in Ihrem Unternehmen Problemstellungen im Bereich “Forschung und Entwicklung” oder andere knifflige Fragen, welche mit den Inhouse-Mitteln nicht beantwortet werden können? Dann könnte es sich lohnen, sich mit dem OpenInnovation-Konzept vertraut zu machen. In ihrem Buch “Wikinomics” haben die Autoren Tapscott und Williams schon vor einiger Zeit auf dieses Phänomen aufmerksam gemacht.

Auf relativ unkomplizierten Weg kann sich ein Unternehmen über Dienste im Internet (siehe unten) an die nahezu unendlich grosse Gemeinschaft der Wissensarbeiter, Kreativen, Hochbegabten und anderen notorischen Ideenhervorbringer im Internet ankoppeln, um dort mit dem Versprechen einer angemessenen finanziellen Entschädigung zur effektiven Bewältigung der Herausforderung einzuladen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie einige Services und Informationen:
http://openinnovation.haas.berkeley.edu/openinnovation.html
http://www.innocentive.com/
http://www.openinnovation.eu/index.php
http://www.mensaprocess.com/

Und zwei Blogs zum Thema:
http://mass-customization.blogs.com/
http://blog.openinnovation.net/

Brainr LogoManchmal steht man mit ähnlich wichtigen und komplexen, aber weitaus persönlicheren Angelegenheiten vor Fragen, wo Unterstützung durch andere schlaue Geister (die zudem nicht im eigenen Schlamassel sitzen) ein gutes Stückchen weiter bringen könnte. Da könnte Brainr eine gute Adresse sein.
Weitere nette Tools in gewürzter Kürze. Nun ja, für’s Würzen sind Sie selbst verantwortlich. Ist ja schliesslich Geschmackssache.

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Ein Kommentar zu “Auf der Suche nach Antworten und Ideen zu fummeligen Fragen?”

  1. Caroline Schneider
    29. August 2008 um 19:09

    Hallo Martin,

    ich habe bei brainr vorbeigeschaut und finde die Idee im Großen und Ganzen sehr gut, aber…

    … als Brainstorming funktioniert es nicht wirklich. Wie in so vielen “echten”, d.h. nicht virtuellen, Brainstormings reiht sich meist nur Idee an Idee, ohne dass die Ideen der Vorgänger aufgenommen und weiter-gesponnen werden. Und man muss in der Tat ein bisschen spinnen (im Sinne von bekloppte Ideen reinwerfen), um eine Brainstorming-Runde in Gang zu bekommen.

    Ich frage mich, wie man das programmiertechnisch umsetzen bzw. verbessern könnte (durch “spinnende” Moderatoren der Brainr-Ideen-Suchaufträge z.B.). Sehr lustig wäre auch die Stellenausschreibung für solche Moderatoren: “Wir suchen Leute, die so richtig bekloppt sind.”

    Aber ich schweife ab. Deine “netten Tools” sind wirklich immer gute Tipps.

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