First Life
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Ich bin ein grosser Freund virtueller Kommunikation. Eine wunderbare Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu kommen, welche man sonst wahrscheinlich niemals treffen würde. Ich nutze die verfügbaren Medien zwar nicht exzessiv, aber doch höchst intensiv.
Gleichzeitig bin ich auch ein grosser Freund des direkten zwischenmenschlichen Kontakts, weshalb ich es vorziehe einen grossen Teil meiner Zeit in nicht-virtuellen Kommuniktaionssituationen zuzubringen. Aufgrund dieses Sachverhalts habe ich keinerlei Ambitionen, dem Trend zu folgen und ein zweites Leben im Netz zu entwickeln. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass ich schon genug damit zu tun habe, die Fäden des ersten Lebens irgendwie zusammen zu halten.
Wie geht es Ihnen in dieser Hinsicht? Brauchen Sie noch weitere Leben? Noch mehr Möglichkeiten? Anregungen? Input?
Wie auch immer. Ein Kollege hat mir gerade einen Link auf einen Artikel der TAZ zugesandt, welcher sich mit einem ganz neuen Thema befasst: First Life.
Viel Spass damit!
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5. Juni 2007 um 10:08
Hallo Martin,
ich kann Dir nur beipflichten: Das first life geregelt zu bekommen, ist sozusagen eine abendfüllende Tätigkeit. Vor allem:
Es gibt für mich keinen Grund zu fliehen und virtuell das zu suchen, was ich konkret-haptisch auch bekommen kann. Warum soll ich mich mit dem Lesen der Speisekarte rumschlagen, wenn der Tisch längst gedeckt ist?
Eine Einsicht aus der Kommunikationspsychologie nutzend, kann man sagen: Du hast keine zweite Chance, Dein erstes Leben zu leben!
So sehe ich das -
Mit besten Grüßen
Wernfried Hübschmann