Archiv der Kategorie ‘Networking‘

 
 

Auf der Suche nach Antworten und Ideen zu fummeligen Fragen?

Haben Sie in Ihrem Unternehmen Problemstellungen im Bereich “Forschung und Entwicklung” oder andere knifflige Fragen, welche mit den Inhouse-Mitteln nicht beantwortet werden können? Dann könnte es sich lohnen, sich mit dem OpenInnovation-Konzept vertraut zu machen. In ihrem Buch “Wikinomics” haben die Autoren Tapscott und Williams schon vor einiger Zeit auf dieses Phänomen aufmerksam gemacht.

Auf relativ unkomplizierten Weg kann sich ein Unternehmen über Dienste im Internet (siehe unten) an die nahezu unendlich grosse Gemeinschaft der Wissensarbeiter, Kreativen, Hochbegabten und anderen notorischen Ideenhervorbringer im Internet ankoppeln, um dort mit dem Versprechen einer angemessenen finanziellen Entschädigung zur effektiven Bewältigung der Herausforderung einzuladen.
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First Life

Ich bin ein grosser Freund virtueller Kommunikation. Eine wunderbare Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu kommen, welche man sonst wahrscheinlich niemals treffen würde. Ich nutze die verfügbaren Medien zwar nicht exzessiv, aber doch höchst intensiv.

Gleichzeitig bin ich auch ein grosser Freund des direkten zwischenmenschlichen Kontakts, weshalb ich es vorziehe einen grossen Teil meiner Zeit in nicht-virtuellen Kommuniktaionssituationen zuzubringen. Aufgrund dieses Sachverhalts habe ich keinerlei Ambitionen, dem Trend zu folgen und ein zweites Leben im Netz zu entwickeln. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass ich schon genug damit zu tun habe, die Fäden des ersten Lebens irgendwie zusammen zu halten.

Wie geht es Ihnen in dieser Hinsicht? Brauchen Sie noch weitere Leben? Noch mehr Möglichkeiten? Anregungen? Input?

Wie auch immer. Ein Kollege hat mir gerade einen Link auf einen Artikel der TAZ zugesandt, welcher sich mit einem ganz neuen Thema befasst: First Life.

Viel Spass damit!

XING - Was ist denn hier los?

Eben noch fleissig in den Foren werkelnd - Sie kennen doch XING (openBC) - jetzt nur noch Fehlerseiten. Zeitüberschreitung bei der Serveranfrage. Hat man mich ausgesperrt, weil ich so aktiv in den Gruppen war? Hat man mir eine Nabelschnur in die Netzwerkwelt abgeschnitten, gerade jetzt, wo ich das Tool anfange ernst zu nehmen.

Die peinliche Stimme des ängstlichen Verschwörungstheoretikers. So richtig lustig ist es allerdings nicht, dass sich das beliebte Online-Netzwerk über eine Stunde nicht erreichen lässt. Vielleicht ein böser Hack von den LinkedIn-Betreibern? Welch böse Unterstellung. In der Hoffnung, die Plattform möge bald wieder online sein und im unwahrscheinlichen Fall, dass Sie die Plattform noch nicht kennen: schauen Sie sich mal um und mischen Sie mit. Da gibt es wirklich virtuelle Kontakte zu entwickeln. Erstmal.

Ganz abgesehen davon finden Sie eine Vielzahl von Gruppen, beruflich engagierter Menschen, in denen es was zu lernen und zu teilen gibt.

Wie vor Ort der Verzettelung entgehen? Keine Rezepte für heute.

CRM - the web 2.0 way!

Highrise - CRM the usability wayDas wurde aber auch höchste Zeit. Was habe ich schon mit SugarCRM, vTiger, Cobra und dem ganzen webbasierten CRM Gedöhns rumgemacht? Nur um festzustellen, wie überladen diese Tools in ihrer Funktionalität sind. Für so einen kleinen Berater aus dem Südwesten Deutschlands, der in seinem Projektfieber einen annähernden Überblick über seine geschäftlich relevanten Kontakte und Adressen halten möchte völlig überdimensioniert.

Von der Usability ganz zu Schweigen. Das SugarCRM, welches die Inder als vTiger auf den Markt schmissen, mit dem Curry diverser anderer Opensource-Spielereien aufgemöbelt und mit AJAX-Gedöhns Web 2.0-mässig aufgepeppt, gab sich den Anschein, der Traum des Usability-Sehnsüchtigen Internetbenutzers zu sein, entpuppte sich beim Aufwachen dann tatsächlich als Traum.

Doch genug gemeckert: die Heiligen von 37 Signals haben meine Gebete erhört und wahr gemacht wovon zu Träumen ich kaum wagte. Ein webbasiertes, auf Einfachheit konzentriertes Usability-Wunder unter den CRM-Systemen ist auf die Welt gekommen: Highrise. Die 37 Signal Menschen haben einmal mehr das getan, was Sie am besten können: eine benutzerfreundliche Webapplikation zusammengestellt, die die grundlegenden Bedürfnisse bedient und sich gerade darum als ausserordentlcih nützlich erweist.

Genug des Lobes. Wie kriegt man das verdammte Company-Fenster wieder zu? Und überhaupt: wieso macht das Tool nicht was ich will? Nun ja: auch hier gibt es ein bisschen was zu lernen und zu erkunden. Die nächsten Tage sollen Tage der Bewährung werden in denen ich das Tool etwas intensiver unter die Lupe nehme.

Weiteres in englisch gewürzter Kürze.

Marktplatz für junge Unternehmen

Gastbeitrag von Brigitte Gass (insideB)

Sie haben ein junges Unternehmen (nicht älter als drei Jahre) und wollen sich und Ihre Geschäftsidee präsentieren? Das Wirtschaftsmagazin insideB (reiff medien in Offenburg) präsentiert auf der monatlich erscheinenden Starthilfe-Seite jeweils drei junge Unternehmen aus der Region.

Die Firmen werden mit einem kurzen Text (ca. 900 Zeichen), einem guten Foto und einem kleinen Infokasten, der die Basisdaten des Unternehmens enthält, vorgestellt. Ideal ist, wenn bereits ein digitales Foto in druckfähiger Qualität vorliegt (ab ca. 1 MB/300 dpi).

insideB, das Magazin für Wirtschaft & Leben in Baden, erscheint monatlich mit einer Auflage von 16000 Exemplaren und wird von Karlsruhe bis Lörrach gelesen.

Falls Sie Interesse haben schreiben Sie an redaktion@inside-b.de bzw. Fax 0781-504-5677 oder rufen Sie an unter 0781-504-5611 (Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht).

Aktuelle Veranstaltungen in der Ortenau

19. Januar 2007, 19.00 Uhr
Vitamin-B-Abend
Networking-Party und Kontaktbörse im Casa Verde, Hofweier für alle, die in sympathischer Atmosphäre Business-Kontakte knüpfen wollen.
Organisiert u.a. von Class Comm, Lahr.
http://www.vitaminb-party.de/

2. Februar 2007, 19.00 Uhr
Beats & Business - Der Business-Club, der bewegt
“Privatunternehmen unterstützen soziale Unternehmer : eine Win-Win-Partnerschaft”
Claire Sotto, Generalvertreterin der Stiftung Kronenbourg
und im Anschluss Dancefloor mit DJ Crazie Pee
http://www.wj-ortenau.de

Wilde Wünsche

Wie wild sind Sie? Wieviel Freiheit erlauben Sie sich? Wieviel Authentizität sind Sie bereit zu riskieren?

Haben Sie eine klare Geschäftsstrategie? Haben Sie alle Stränge Ihrer Interessen, Begabungen wohl gebündelt und auf eine klare Problemstellung einer dezidierten Zielgruppe ausgerichtet? Ist Ihr persönliches und berufliches Leben durchdrungen von Klarheit, Entschlossenheit und über den Daumen kühler Zahlen und eindeutiger Interessen gepeilt?

Nein? Na, dann ist ja gut. Ich wusste, ich bin nicht allein.

Berufliches und unternehmerisches Handeln, das sich nur an kühler Logik, nüchternen Geschäftsinteressen und blanken Zahlen unterm Strich orientiert, ist so langweilig und banal, wie die weissen Fliessen in unserem Badezimmer.

Ich wünsche mir mehr Ambiguität, mehr Fragezeichen in Unternehmer-Gesichtern, mehr Sehnsucht nach eigener Kultur, Ursprünglichkeit, unmittelbarer Kommunikation und echten Begegnungen. Ich wünsche mir mehr Unternehmer, die mehr wollen, als ihre Interessen durchzusetzen und maximal zu profitieren.

Ich wünsche mir Unternehmer, die Balance suchen, auf dem Hochseil. Die sich nicht damit begnügen, irgendwie, und vor allem, auf die andere Seite zu kommen. Unternehmer, die den Mut haben, neue Figuren auzuprobieren.

Ich wünsche mir Unternehmer, die die Gunst der Stunde nutzen, um am Leben zu sein, zu gestalten, kraftvoll ein- und auszuatmen. Ich wünsche mir Unternehmer, die auf den Wogen der Bedrohungen surfen, statt wild zu strampeln und Wasser zu schlucken.

Ich wünsche mir Unternehmer, die sich verbunden wissen und aus dieser Verbundenheit soviel schöpfen, wie sie zu geben bereit sind. Ich wünsche mir unzufriedene Unternehmer, weil die wirklich wichtigen Dinge so schwer und umöglich zu verwirklichen sind.

Ich wünsche mir Kultur in Unternehmen, die von dem Unvermögen zehrt, die allgegenwärtigen Spannungen aufzulösen. Ich wünsche mir einen heissen “Groove” in Unternehmen, keinen Dreivierteltakt.

Ich wünsche mir Unternehmer, die brennen, ohne zu verbrennen, auch im Sturm, wie das Windlicht unten am Baum. Ich wünsche mir Kraft, Freude und Initiative, die über den eigenen Tellerrand hinaus geht.

Welchen davon wollen Sie mir erfüllen?

Hemmed

Hemmed ist wirklich ein schönes, schlichtes und kühles Wordpress-Theme. Was die Usability angeht komme ich allerdings nicht so ganz auf meine Kosten.

Manch Leser hat auch schon seine Verwunderung über die Bedienung zum Ausdruck gebracht.

Diese eigenartige Neigung der Navigation, einfach zu verschwinden, wenn ich einen Beitrag in der Detailansicht öffne; die Anstrengungen, die ich unternehmen muss, um überhaupt zur Detailansicht zu gelangen; die ausschliessliche Anzeige der Headlines, wenn ich über Kategorien nach Beiträgen sortiere - all das mutet mir doch etwas spanisch an.

A propos spanisch: meine Frau sucht gerade im Internet nach einem Spanischen Wasserhund. Schon mal davon gehört? Eine wirklich sympathische, kinderliebe, treudoofe spanische Hirtenhund-Rasse…

Zurück zu Hemmed: wahrscheinlich bin ich einfach nur zu doof und das Theme ist zu genial, als dass ich es verstehen könnte. Das geht mir mit eChannel-Marketing übrigens ebenso. Frau Klem wird mir da allerdings bald etwas Nachhilfe geben.

Sie kennen eChannel-Marketing noch nicht? Dann wird es aber Zeit!

Bis später.

Schreckliche Woche

Eine schreckliche Woche war das. Ein Wetter, als wären wir noch im April und dann dieser Vortrag über “Führen mit Coaching” - als ob ich davon eine Ahnung hätte. Zum Glück waren viele kompetente Menschen da. So konnte ich mit Moderationsgeschick und schlauen Fragen über meine eigene Unwissenheit hinwegspielen.

Kennen Sie Shunryu Suzuki? Ein japanischer Zen-Meister. Mit dessen Ausspruch tröste ich mich regelmässig: “Des Anfängers Geist hat viele Möglichkeiten, der des Experten hat nur wenige.” Das ist zwar ungerecht gegenüber den Experten, gibt mir aber regelmässig den Mut, mich vor Kunden und Zuhörer hinzustellen und so zu tun, als könnte ich ihnen tatsächlich helfen.

Die verstehen zwar alle viel mehr von Ihrem Geschäft als ich, aber dennoch geraten sie in knifflige Situationen, wo eine gute Portion Unwissenheit den Blick frei hält für neue Optionen und darum sehr willkommen ist.

Ich hatte bis gestern wieder mal keine Ahnung, was ich denn eigentlich schreiben soll. Glücklicherweise hat mir der Zufall (glauben Sie daran?) in die Hände gespielt und mich mit ausreichend Zutaten versorgt. Ich hoffe, dass es mir hier gelingt, Ihnen etwas nahrhaftes zu servieren. Sollte es zu alledem noch gut schmecken, dann wären meine grössten Hoffnungen und Wünsche für heute erfüllt.

Falls Sie neue Ideen entwickeln wollen, wie Sie mit den Zutaten, die Sie Ihr eigen nennen, noch edlere, nahrhaftere und leckerere Gerichte kochen können, dann rufen Sie mich doch einfach an, um einen Termin zu vereinbaren oder schreiben Sie mir eine E-Mail… Nur so als Anregung.

Martin Wedgwood

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