Archiv der Kategorie ‘Kreativität meistern‘
Pressure? Fear? Passion and choice!

Leo Babauta. Famous blogger at zenhabits and author of “The Power of Less” said in his daily tip of today on twitter – T.O.T.D. #14: “Positive public pressure is a huge motivator. Tell as many people as possible about a goal or habit change”
That’s quite an interesting suggestion. It might work for some people and I had the idea of bringing people together, sharing their dreams and goals in order to create a stronger commitment some time ago. The concept of pressure can be very appealing when being confronted with ones habits of procastination.
Powerful trigger for inner conflicts
On the other hand this approach might aswell be a powerful trigger for inner conflicts. While using the power of conflicting goals, in this case our personal tendency to block change and stay in our comfort zone vs. wanting to prove our trustworthiness and achievement motivation within our community, can be effective there is a risk of huge stress and subsequent avoidance strategies.
Furthermore there’s projects and goals with so much at stake, be it on a personal or business level that you might not want to bring that small tiny plant of an idea in front of the sometimes brusque judgement of people that surround you. Very successful writers such as Stephen King, in his much recommended book “On writing“, and Dorothea Brande in her just as recommended book “Becoming A Writer” invite the readers, that is writers, to be very careful with talking to others about the contents of a project and very important goals.
Subtle strategies of sabotage from our surroundings
Another implication is on a more systemic level which is very often at the source of negative judgement or subtle strategies of sabotage from our surroundings. Every step we take in order to improve, every bold little variation to our habitual way of doing things in order to live a more productive and fulfilling life is more often than we might think perceived as a danger to the stability and status quo of our surrounding on a very deep level of consciousness. Even when our change will contribute to the well-being of others on the long run the urge for stability is most often much more attractive on the short run.
One last point. I’ve read somewhere, don’t ask me when and where, that the very fact of talking about our projects and ideas can harm our motivation to put them into practice for one very simple reason: the euphoria created in the moment we’re talking can be experienced as the realization of the most precious part of the project itself. And therefore you risk to lose what was most attractive to you in the first place.
Take care of what is most important to you
I highly recommend to take good and gentle care of your important projects and goals. Get and stay focused on what is deeply attractive to you. I recommend passion and choice as much more sustainable and joyful motivators than pressure from the outside and the fear of losing face.
The brain is functioning which most ease, for not to say it only functions when being fed with positive goals. It might be a bit harder and sometimes a challenging journey to get to the very heart of your passion but the return will compensate your investment in many ways.
How do you focus on what is most important to you? And even more interesting to me: how do you choose your goals?
Chaos? Erstarrung? Zwang? Improvisation!
“Ein Gastgeber ist wie ein Feldherr, erst wenn etwas schief geht, zeigt sich sein Talent.” – Horaz
Wenn ich mir Hermann Rühle auf dem Einband seines Buches “Die Kunst der Improvisation” anschaue, dann denke ich nur “Hilfe”. Wie will ein Mensch mit der Ausstrahlung eines eingefleischten Beamten mir etwas über Improvisation beibringen?
Doch nun hielt ich das Buch schon in den Händen. Mein Interesse am Thema war darüber hinaus so gross, dass ich mich von den ersten Widrigkeiten nicht gleich abschrecken liess und siehe da, der Mann entpuppte sich als ausserordentlich witzig.
Die groben Abschnitte des Inhaltverzeichnisses lesen sich so:
- Ja, mach nur einen Plan, du Spinner
- Irgendwie geht’s immer
- Woanders funktioniert es schlimmer
- Irgendwann läuft’s nimmer
- Je mehr ich weiß, ich werde immer dümmer
- Je stärker die Gewohnheit, die Chance desto geringer
- Herr, gib mir einen Schimmer
- Ich im-profi-siere zum Gewinner
Das klingt natürlich feste nach “Reim Dich oder ich schlag Dich tot” und gleichzeitig wirft der nachfolgende Inhalt des Buches hier keine Schatten, sondern Strahlen hellen Lichts auf die ersten Seiten. Es ist erstaunlich, wenn es einem Autor gelingt, ein recht abstraktes Thema in eine Form zu bringen, die sowohl lehrreich und hoch informativ als auch ausgesprochen unterhaltsam ist. Ich lag bei manchen Passagen quasi lachend vor meinem Sessel.
Was dürfen Sie erwarten?
Ein Modell, welches die beiden extremen Pole “Zwang” und “Chaos” auflöst in die gemässigteren Varianten “Ordnung” und “Improvisation”. Ein höchst einfaches, aber ausgesprochen plausibles Modell, welches der Improvisation den Vorrang gibt, dem Planen und der Ordnung nur den zweiten Platz einräumt. Der Leser bekommt so ein sehr pragmatisches und effektives Werkzeug an die Hand, welches einen gesunden Umgang mit einer immer ungewissen Zukunft ermöglicht. Rühle zeigt einen Weg auf, der das Bedürfnis nach Risikominimierung und Kontrolle einerseits berücksichtigt, während er andererseits einlädt, Raum zu schaffen für Beweglichkeit, Anpassungsfähigkeit und den entspannten Umgang mit den Unwägbarkeiten unseres Alltags.
Darüber hinaus bringt er uns zum Nachdenken über unseren Planungs- und Ordnungsstil. Immer witzig und sympathisch ironisierend, immer im Sinne von mehr Lebensqualität und Gelassenheit. Und während Sie sich hier vielleicht an John Lennon erinnert fühlen, der gesagt haben soll
“Das Leben ist das was passiert, während wir andere Pläne schmieden.”
dann haben Sie einen ersten Eindruck von der heiteren Grundstimmung des Buches, welches bei aller Leichtigkeit doch nie ins Belanglose abdriftet.
Natürlich ist es gut und wichtig zu planen. Aber erst ergänzt um virtuoses Improvisieren gelangen Sie mit Siebenmeilenstiefeln zu einem Lebensentwurf und Produktivitätsstil, der ermöglicht, was ich als die drei L’s eines glücklichen und produktiven Lebens formuliert habe:
Leidenschaft, Leistung, Leichtigkeit.
Was bedauerlich ist: während Seiwert, Allen, Covey und die anderen Experten des Selbstmanagements sternengleich am Himmel strahlen und ihre Bücher entsprechend am Markte gehandelt werden, blieb Hermann Rühle’s Buch wohl der ganz große Erfolg verwehrt. Ein großer Verlust für die Allgemeinheit, was Lernmöglichkeiten, Inspiration und Lebensqualität angeht.
Schlussfolgerung
Es bewahrheitet sich einmal mehr: “Don’t judge a book by it’s cover”. Rühle, schlitzohriger Vertreter einer gesunden und heiteren Lebenspraxis, hat eine wunderbare Schreibe und liefert gleichzeitig sehr viel Inspiration, welche, wie ich meine, beim Leser nachhaltige Wirkung entfalten wird.
Kurzum: dieses Buch müssen Sie lesen.
“Geprüfte Intelligenz”
Literarischer Band von Hochbegabten für begabte Artgenossen.
Was hat es mit diesem Projekt auf sich?
Entstanden ist die Idee eines Buchbandes von Hochbegabten für Hochbegabte ursprünglich im Online-Business-Forum “XING” durch Frau Lilli Cremer-Altgeld.
In diesem Buchprojekt, ursprünglich als reines Lyrik-Projekt gedacht, werden die Tore für unterschiedliche literarische Formate geöffnet, seien es Gedichte, Kurzgeschichten, Essays oder Szenisches. Am ursprünglichen Gedanken, Illustrationen von Kindern, aber auch von erwachsenen Hochbegabten und Texte von Kindern aufzunehmen halte ich unbedingt fest. Gerade für letztere eröffnen sich hoffentlich durch die grössere Diversität an Formaten mehr Möglichkeiten, einen Beitrag zu leisten.
Welches Anliegen verfolgt das Projekt?
Zu allererst soll hier, ergänzend zu der Vielzahl an Fach- und Selbsthilfebüchern, das Thema “Hochbegabung” in einer unmittelbar am gefühlsmässigen Erleben orientierten Form zugänglich gemacht werden.
Mit unterschiedlichen Zielsetzungen:
Hochbegabten soll ein Raum geboten werden, sich selbst und ihrem Leben in künstlerischer Form Ausdruck zu verleihen.
Weiterhin hat das Projekt Menschen im Blick, welche von Hochbegabung “betroffen” sind, sich aber in quasi absoluter Unwissenheit über den Sachverhalt befinden, dass es ihre Begabungen sind, über welche sie permanent stolpern. Über das Medium “Text” soll diesem Kreis die Möglichkeit geboten werden, sich über das Wiedererkennen thematisierter Gefühle, Fragestellungen und Situationen, an ein konstruktiveres Selbstbild heranzupirschen.
Zuletzt soll Menschen, welche von aussergewöhnlicher intellektueller Begabung weniger “betroffen” sind, ein unmittelbarer Einblick in die Lebenswelt Hochbegabter ermöglicht werden, um grösseres Verständnis für allgegenwärtige Schnittstellenphänomene zu schaffen.
Über das Buchprojekt hinaus sind Folgeprojekte, wie Hörbuch und Kalender geplant.
Worum geht es in diesem Band nicht?
Es geht keinesfalls darum, irgendjemanden zu dekorieren oder herauszustellen. Schon gar nicht darum, an irgendeiner Stelle den IQ einer AutorIn in den Wind zu hängen. IQ 130+ als landläufige Definition von Hochbegabung wird in der Einführung besprochen werden.
Hier wird Raum sein, die Fragwürdigkeit dieser Definition zu diskutieren, zumal, erwiesenermassen, Phänomene welche “130+” betreffen auch schon bei Menschen aufzufinden sind, welche einen IQ von 125 haben. Es wird aber auch aufgezeigt werden, wie das Erkennen hoher intellektueller Begabung, den Begabten selbst helfen kann, sich und ihr Leben neu zu sehen, zu verstehen und eine Korrektur ihres Selbstverständnisses bewirken kann. Vermutlich wird Platz sein, ähnliche, z.T. korrelierende Phänomene, wie ADHS, HSP, Asperger kurz anzusprechen.
Es wird meine Aufgabe, weil mein wichtigstes Anliegen, und jene des Verlags sein, den Band so zu rahmen und einzuführen, dass er gerade all jenen Zugang zur Thematik eröffnet, welche bisher keine oder nur eine verschämte Ahnung von ihrer “Problematik” haben.
Die Hoffnung, diese Zielgruppe zu erreichen und ihr eine weitere Möglichkeit zu eröffnen, zu einem konstruktiveren Selbstbild und einem produktiveren oder einfach entspannteren Lebensstil zu finden, bildet den grössten Teil der Legitimation dieses Projekts, des Versuchs einer hilfreichen Abgrenzung gegenüber anderen Denk- und Wahrnehmungsbegabungen und des Engagements bezogen auf diesen Band.
Ich freue mich über jeden, der das Projekt als AutorIn, als Kontaktperson zu AutorInnen (gerne auch Kinder), IllustratorInnen (ebenfalls gerne Kinder), geeigneten Verlagen oder in anderer Form unterstützen möchte.
Bitte zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren.
Kreativer Hochleister vom Feinsten
Nun, man kann Beatboxing mögen oder nicht. Man kann Electro-Beats mögen oder nicht. Man kann Video-Kunst mögen oder nicht. Man kann Comedy mögen oder nicht.
Wenn also all das zusammen kommt, dann findet man es entweder genial oder nervtötend. Raten Sie mal an welchem Ende der Skala ich mich befinde? Und Sie?
Beardyman ist ein Genie. Da soll noch mal jemand auf die Idee kommen, Talentshows seien zu nichts nütze.
Here you go..
Lebendig und authentisch präsentieren war gestern
Es gibt sie, die Experten in Sachen Präsentationstechnik. Es gibt die gut Vorbereiteten mit dem Text, den sie zweimal die Woche aufsagen. Es gibt die kalkulierten und geplanten, die ein klares Ziel verfolgen. Strategisch, taktisch, alles wohl überlegt.
Es gibt die Menschen, die motivieren wollen, die uns erklären wollen, wie’s funktioniert. Es gibt Menschen, die ihre Begeisterung kultiviert haben und wohl dosiert abgeben. Es gibt die Web 2.0 Helden, die Online-Marketing Wilden und noch einige andere. Und es gibt Gary Vaynerchuk. Ich sage nur eins: viel Spass und lassen Sie sich inspirieren.
