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Kreative Hochleister? Was zur Hölle?

Sir Richard Branson“Business heisst für mich nicht Anzüge tragen oder die Aktionäre zufrieden zu stellen. Es geht darum, sich selbst und seinen Ideen treu zu bleiben und das Wesentliche im Auge zu behalten.” Richard Branson 

Die Ausrichtung meines Blogs und meines Beratungs- und Trainingsangebots hat sich nur zart verändert. Wo es eben noch um Hochkreative und Hochbegabte ging, ist eine neue Note hinzu gekommen: Hochleistung.

Eigenschaften kreativer Hochleister
Auf meiner Webseite habe ich versucht, einige Kriterien zu formulieren, welche kreative Hochleisterinnen und Hochleister meiner Meinung nach ausmachen.

  • Überdurchschnittlich zielstrebig.
  • Große Energie und Umsetzungsgeschwindigkeit.
  • Ausgeprägte Initiative.
  • Hohe Kreativität.
  • Vielseitig interessiert und begabt.
  • Hohes Leistungs- und Erfolgspotential.

Ergänzt habe ich diese erstaunlichen Fähigkeiten mit Eigenschaften, welche manchmal von den kreativen Hochleistern oder aber von ihrem Umfeld als belastend erlebt werden:

  • Vernachlässigen häufig Privatleben und Außerberufliches.
  • Vernachlässigen körperliche Bedürfnisse und Erholung.
  • Fühlen sich häufig getrieben und innerlich unruhig.
  • Verzetteln sich in vielen Projekten und Rollen parallel.

Mein Interesse ist es, in der nächsten Zeit Menschen vorzustellen, welche die positiven Eigenschaften auf sich vereinen und ein brauchbares Arrangement mit den persönlichen Herausforderungen gefunden haben.

Und vielleicht ist es ein gewagter Versuch, gerade jene als Gruppe fassen zu wollen, welche sich durch hohen Individualismus auszeichnen. Und gleichzeitig haben angesehene Forscher, wie Mihaly Csikszentmihalyi und Howard Gardner einen grossen Teil ihrer Energie darauf verwandt gerade das zu tun. Zum einen, um das Phänomen “Kreativität” und Kreative zu beleuchten. Zum anderen, um Wege und Best-Practices wie das Flow-Konzept abzuleiten, welche die Wahrscheinlichkeit eines befriedigenden und produktiven Lebens für Jedermann brauchbar erhöht.

Lassen Sie uns beginnen.
Richard Branson ist kein unumstrittener Mensch. Ein Marketing-Guru sagen einige, ein gefährlicher Geschäftspartner andere. Viele Unternehmen finden sich in der Virgin Gruppe, von denen einige hochprofitabel sind, andere eher Auswüchsen eines Unternehmerlabors gleich kommen.

Sei’s drum: kreative Hochleister polarisieren und stellen den Status Quo in Frage. Die hocherfolgreichen finden sich gerne im Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik, zumal in turbulenten Zeiten.
Wie heisst es so schön bei Albert Einstein:

“Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.”

Hier ein nettes Interview mit dem wilden Virgin Ritter bei TED. Ach, und wie organisieren Sie Ihre besten Ideen in Richtung Erfolg und Produktivität?

credentials: Richard Branson photograph - courtesy of en.wikipedia.org

Kreativität. Ein wildes Biest, das gezähmt werden will.

Pablo Picasso 1962Sind Sie ein hochkreativer Mensch? Dann dürfen Sie sich glücklich schätzen.Kreativität ist eine wunderbare Kraft. Sie ist Ursprung genialer Erfindungen, erstaunlicher künstlerischer Leistungen, beeindruckender Unternehmen, manchmal Motor, manchmal Gefährt für Fortschritt und Entwicklung auf allen Ebenen.

Ausgestattet mit großer Gestaltungskraft kann es für den kreativen Menschen allerdings zu einer außerordentlichen Herausforderung werden, diese Kraft auf produktive Weise zu nutzen. Die Kreativität interessiert sich kaum für die Frage, ob wir über geeignete Werkzeuge verfügen und angemessene Bedingungen geschaffen haben, mit deren Hilfe sich diese archaische Kraft auf gesunde und hilfreiche Weise nutzen lässt.

Kreativität kennt nur ein einziges Streben, sich auszudrücken. Dies tut sie vollkommen unabhängig von der Form, der Nachhaltigkeit und den Auswirkungen, welche ungebremstem, unkultiviertem Ausdruck folgen. Kreativität, welche ungebändigt wirkt führt gerne zu einem unproduktiven Lebensstil, zu Verwirrung, Chaos, Problemen und Krisen auf unterschiedlichen Ebenen.

Sie kann am Ursprung von Überforderung, Selbstausbeutung und Depression stehen, wo sie keine produktiven Ausdruckswege findet. Denn dort wo große unerschlossene oder unproduktiv erschlossene Potentiale liegen stellt sich gerne das Gefühl des Versagens ein, welches proportional zur gefühlten Kluft zwischen den geahnten und den realisierten Möglichkeiten steht.

Wenn Sie also ein außerordentlich kreativer Mensch sind, dann ist es für Ihre Gesundheit, Ihre Produktivität und Ihre Gelassenheit sehr wahrscheinlich von großer Bedeutung, dass Sie sich mit den folgenden Themen auf intensive und lösungsorientierte Weise auseinandersetzen:

  • Welchen Rahmen will ich für meinen kreativen Ausdruck schaffen?
  • Welche Struktur will ich für meinen kreativen Ausdruck schaffen?
  • Welche Richtung will ich meiner Kreativität geben?
  • Welchem konkreten Zweck, welchem abstrakten Ziel, welcher Vision möchte ich mit meiner Kreativität dienen?
  • Wie sieht ein gesunder Arbeitsrhythmus aus?
  • Wie kann ich ein gutes Maß zwischen kreativer Aktivität, Routineaufgaben, Erholung und Genußphasen finden?
  • An wen möchte ich mich mit meiner kreativen Kraft wenden?
  • Wem will ich dienen?
  • Für wen will ich wirken?
  • Wieviel Ausdruckskraft, Abstraktion, Komplexität und Assoziationsdichte sind für diese Adressaten zumutbar?
  • Welche Medien will ich nutzen?
  • In welchen konkreten Formen will ich meine kreative Kraft giessen?

Antworten auf diese Fragen, auch wenn sie nur vorübergehender Natur sein mögen stellen einen weiteren wichtigen Schritt dar, große, z.T. widerstrebende Kräfte zu integrieren. Sie leisten somit einen Beitrag dazu, hohe Produktivität, Kreativität und einen gelassenen Lebensstil in Einklang zu bringen.

Und was ist mit beruflichem Erfolg fragen Sie sich? Dazu möchte ich gerne meine Freundin und Kollegin Christa Kolodej, Koryphäe für das Thema Mobbing, aus Wien zitieren:

“Ich habe immer nur das getan, was mich interessiert und was mir Freude macht. Die unternehmerische Entwicklung folgte dabei ganz automatisch.”

Bildquelle: Pablo Picasso, Wikipedia

“Schwarz” ist die neue Mode. Welche Farbe geben Sie Ihrer Wirklichkeit heute?

Die Wirkmechanismen der Weltwirtschaft sind eine komplexe Angelegenheit. Folgte ich den täglichen Schreckensnachrichten mit der gleichen Intensität, welche die Berichterstattung ausmacht, dann verstünde ich mittlerweile vielleicht mehr davon. Wahrscheinlicher aber würde ich in der gleichen Ohnmacht versinken, welche in den ängstlich aufgescheuchten Stimmen der Moderatoren und Welteinschätzer fleissig mitschwingt.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Experten auf dem weiten Feld des Wirtschaftens, ob irgendjemand der Komplexität des Geschehens wirklich gewachsen ist. Und es ist lustig zu beobachten, wie die Kommentatoren, Journalisten und Fachleute immer irgendwo zwischen imaginierter Einflußmöglichkeit und totaler Ohnmacht navigieren. Es will mir scheinen als wüßte niemand so richtig, was ihm geschieht und was er selbst verursacht.

Mit den Unkenrufen einer heraufziehenden Rezession, welche einen deutlichen Fokus für die Kanalisierung jeglicher Energie und kreativer Impulse in Richtung totale Ergebenheit gegenüber dem vorläufigen Untergang schafft, schrauben sich die Gestalter und Lenker der Meinungen und Einschätzungen immer tiefer in einen beeindruckenden Abwärtstaumel.

Womit haben wir es hier zu tun? Von außen betrachtet wie immer mit einer Wirklichkeitsgestaltung durch kollektiv geteilte und bevorzugte Geschichten und Mythen. Es wird so getan als wäre die Wirklichkeit Gegenstand der Beobachtung und der Bedrohung, während es doch nur die ängstlichen Phantasien kreativ hochbegabter Schwarzmaler sind, welche ihre Wirkung wie zu allen Zeiten kaum verfehlen.

Waren sie eben noch Leuchttürme im komplexen Geschehen, welche erhaben über die Ebenen des Mittelmaßes hinausragten, fallen sie nun vor die Klippen ihrer eigenen Untergangsphantasien und werden so zu einem dunklen Fels in nächtlicher Brandung, an welchem die Boote der Massen Schiffbruch erleiden.

Während meiner Hypnotherapie-Ausbildung in Italien im Sommer war die Rede von einem durch Studien belegten Phänomen: Krankheitsverläufe sind extrem stark daran gekoppelt, wie wir erste auftretende Symptome interpretieren. Wenn der Hals weh tut und wir nehmen das als erstes Anzeichen einer Grippeerkrankung, dann werden wir sehr wahrscheinlich eine Grippe bekommen. Während die Symptome häufig schnell wieder abklingen, wenn wir sie als kurze Episode verstehen.

Die Symptome winken gerne mal um die Ecke und laden uns ein, ein Päuschen zu machen. An uns, uns zu entscheiden, ob wir uns ein bisschen Entspannung mit oder ohne unangenehme körperliche Beschwerden gönnen wollen.

Und vielleicht ist die mit Hypothesen, Interpretationen und Emotionen hoch aufgeladene Berichterstattung tatsächlich die Vorbotin und Begleiterin eines Alptraums. Wir können die Zustände mithilfe unserer kommunikativen Möglichkeiten immer weiter zuspitzen, um unter dem Druck des vermeintlich Unausweichlichen, um unter bedrohlich erscheinenden Bedingungen manches neu ordnen. Vielleicht können wir die Einladung aber anders annehmen, ein Schrittchen zurücktreten und uns entscheiden, auf entspannte und intelligente Weise in Ruhe zu reflektieren, um von dort aus neue Wege zu wagen.

Die meisten Menschen und Unternehmen warten allerdings gerne den Moment des bevorstehenden Untergangs ab, wählen also die erste Option, bevor sie beginnen, sich ernsthaft und effektiv mit ihrer Lage auseinanderzusetzen. Fragen Sie sich wieso? Nun, das mag Sie verwirren, aber ich denke das geschieht nur aus purem Glücksstreben. Stephan Lermer bringt dieses Streben nach Glück in seiner Umkehrung genial auf den Punkt:

“Nicht Unglück, sondern Langeweile ist das Gegenteil von Glück.”

Wir erschaffen die Realität in der wir leben. Die Krisen und Probleme sind nur der Ausdruck unserer unablässigen Sehnsucht nach Lebendigkeit, Lernen und Intensität, kurz Flucht vor der Langeweile und Streben nach Glück. Und während wir durch’s Leben straucheln von Problem zu Problem, während wir auf der Konjunkturentwicklung Achterbahn fahren, das Kribbeln im Bauch geniessend, gleich dem Roulette-Spieler, der sich nur noch am Kitzel erfreut, mitten in und vollkommen außerhalb von Gewinn und Niederlage, dürfen wir uns fragen, wann wir damit anfangen wollen, die Verantwortung für die Qualität unserer Erfahrungen zu übernehmen.

Vielleicht gibt es ein Leben außerhalb der Krise, ein Leben, welches Intensität und Gelassenheit vereint. Wenn wir nehmen, was wir in uns und zwischen uns tragen, um es auf produktive Weise in die Welt zu bringen, wenn wir uns auf Lösungen hin orientieren, welche genug Herausforderungen bieten, sodass wir auf unsere Kosten kommen, dann können wir uns die eine oder andere Episode dramatischer Entwicklung im persönlichen, im nationalen wie im globalen Kontext ersparen.

Dann sind wir eingeladen Abschied zu nehmen von einem Selbstverständnis, welches sich an mittelmässigen Zielen ausrichtet, weil es das Anderssein scheut. Dann sind wir gefordert in selbstbewusster Anerkennung unserer Eigenheiten respektvoll zu sein gegenüber der Größe, der Potenziale, der Kraft und der Eigenheiten der Menschen um uns herum. Dann sind wir gefordert, uns auf großen Erfolg, auf unsere vollständige Individualität und intensive Kraft einzulassen, welche uns zwar in der Bewegung glücklich machen und doch gleichzeitig immer ein Stück in die Einsamkeit unserer eigenen Bestimmung führen.

Wir können natürlich noch ein bisschen auf den Wogen der wirtschaftlichen Krisen und globalen Probleme reiten und so tun, als würde es in diesen konkreten Ausprägungen des Lebens um etwas Wesentliches gehen. Wir können so tun als hinge unser Glück von der Lösung dieser Probleme und Krisen ab. Wir können weiter glauben, dass wir Glück in der totalen Absicherung der Existenz finden, wo wir alles fassen, halten und berechnen können. Und vielleicht werden wir irgendwann müde vom Ankommenwollen und beginnen, uns an der Reise, an der fortwährenden Problemlösung, an der Auflösung unauflöslicher Fragestellungen im Tun zu erfreuen.
Solange wir glauben, die Probleme existierten dort draußen und uns danach sehnen, sie endlich loszuwerden, dürfen wir noch inniger in Kontakt gehen mit unseren existenziellen Fragen. Vielleicht entdecken wir dann, dass wir immer nur nachdrücklich eingeladen werden, unsere produktiven und gestalterischen Kräfte mehr und mehr zu entwickeln und ins Spiel zu bringen.

Erfolg und Glück sind nur die Früchte unserer Entschlossenheit, dieses Leben, uns und die anderen auf spielerische Weise ernst zu nehmen. Mit welchen Lernschritten, guten Gedanken und Lösungen antworten Sie heute auf die brennenden Fragen?

Entwicklungen wohin das Auge reicht…

Da hatte ich doch immer gedacht, ich müsste fleissig in die Tasten hauen und meinen Blog mit Leben füllen, mit ernstem Blick einige Beiträge pro Woche schreiben und was stelle ich nun fest? Nach dem ich in den Modus der totalen Faulheit übergegangen bin, zeigen immer mehr Links auf diese Seiten und manche (Sascha Feth in diesem Falle) sind sogar so wild, meinen Feed komplett auf ihrer Startseite einzubinden.

Nun, ich freue mich über die vielen Freunde, welche mich auf meiner Entdeckungsreise zu einem produktiven Leben begleiten und über die geheimnisvollen Wege auf welchen sich Informationen und Gedanken verbreiten. Möge sich der rege Austausch fortsetzen.

Ich habe an anderer Stelle die möglicherweise bevorstehende Weiterentwicklung meines Blog-Untertitels in “Lifehacks für Begabte” bereits angekündigt. Dem ursprünglichen Anliegen werde ich natürlich weiterhin treu bleiben. Es bleibt ein sehr wichtiges Thema, welches alle Bereiche meines eigenen Lebens betrifft, darüber hinaus aber für viele Menschen von grosser Bedeutung ist. Einmal mehr: nicht, weil sie auf der Suche danach wären, sich auf irgendeine Weise über andere zu erheben (so als ob das möglich wäre), sondern um für sich Wege zu einem befriedigenden, produktiven Leben mit erfüllenden Beziehungen zu finden, was für niemanden einfach und für Hochbegabte auf besondere Weisen schwierig sein kann.

“In meinem Leben ist mir nie ein Mensch begegnet, zu dem ich hätte hinauf oder hinab schauen müssen.” Kodo Sawaki Roshi

So wird das Thema lebendig bleiben in diversen Artikeln, wie dem folgenden und in anderen Beiträgen, Seminaren und Beratungsangeboten. Gleichzeitig möchte ich den Fokus etwas weiten und generellere Fragen aufgreifen. Die Sehnsucht nach einem erfüllten, sprich produktiven Leben, der Schmerz über blockierte und unerschlossene Potentiale scheint mir bei manchen Hochbegabten aussergewöhnlich hoch. Ich kenne diese Gefühle aus eigener langjähriger Erfahrung sehr gut, weiss was es heisst, ein bisschen anders zu sein und nicht zu verstehen, wie die Dinge manchmal ziemlich schief laufen können (”Bei dem Potential” höre ich die geselligen Folterknechte im Chor singen). Gleichzeitig scheint mir ein Mangel an Erfüllung, das Gefühl hinter den eigenen Möglichkeiten zurückzubleiben und ein latentes Gefühl der Sinn- und Orientierungslosigkeit auf dem Lebensozean ziemlich weit verbreitet. Die meisten Menschen scheinen allerdings über bessere Strategien zu verfügen (sprich: begabter zu sein), sich mit der Situation zu arrangieren als die intellektuell Hochbegabten.

Es gibt so viele hilfreiche Konzepte, Werkzeuge, Gedanken, Möglichkeiten, sich selbst, das eigene Leben zu verstehen und zu gestalten. Es gibt so viele Wege zu grösserer innerer Freiheit und einer erfüllten Existenz, welche nicht irgendwo fern verborgen liegen, sondern hinter tausend, manchmal schäbigen, manchmal protzigen, manchmal einfachen Türen an welchen wir tagtäglich achtlos vorüber gehen. In grosser Eile, der Blick wechselweise fixiert auf die grossen Versprechungen, welche wir uns selbst bezogen auf unsere Zukunft machen (während wir jene von gestern brechen), manchmal nach innen verloren in die Fragen und Abgründe unserer Existenz, manchmal irrlichternd über die weiten Flächen unseres rastlosen Aktivismus. Häufig kratzen wir nur an der Oberfläche unserer Existenz. Schicken unser Leben, unseren schöpferischen Willen noch einmal auf die Wartebank bis morgen, während wir uns irgendwo irgendwie mit irgendwas über die Gefühle eines unvollständigen und halben Lebens hinweg zu trösten versuchen.

Vielleicht glauben wir, Produktivität habe nur mit Mehrwert, äusserem Erfolg, Anerkennung, Wettbewerbsfähigkeit, Work-Life-Balance oder sonst irgendwelchen “um-zu-Modellen” der Lebensgestaltung zu tun. Vielleicht glauben wir, wir könnten ohne “Produktivität” auskommen, wenn wir nur das nötige Kleingeld in der Tasche hätten oder ein florierendes Unternehmen, welches uns, so unsere Hoffnung, erlauben würde ein von finanziellen Sorgen befreites Leben zu führen. Und vielleicht irren wir uns genau in diesem Punkt. Vielleicht gibt es kein brauchbares, sprich erträgliches Entkommen vor der Forderung des Lebens an uns, unser Bestes ins Spiel zu bringen.

Ich jedenfalls möchte in Zukunft mehr und mehr diesen Fragen nachgehen und freue mich, wenn Sie Lust haben, mich auf meinen Entdeckungs- und Fragereisen weiterhin zu begleiten. Ich habe mein Wissen, meine persönliche Erfahrung, meine Fragen, meine “Erkenntnisse” immer ein bisschen im Hintergrund gehalten. Die Zeit scheint fast reif, die süssen und die sauren Äpfel zu pflücken, leckere Kuchen damit zu backen und sie meinen Freunden anzubieten.

Aber vielleicht dann doch in einem Geschwister-Blog. Wenn ich mir’s recht überlege möchte ich hier alles beim Alten lassen und einen neuen Blog auf meinen Produktivitätsfaden fädeln. Näheres in gewürzter Kürze…

Einen Monat für einen Roman

Nano participantEs ist wieder so weit. Die NaNoWriMo-Pforten sind zum neunten Mal geöffnet. Der National Novel Writing Month (http://www.nanowrimo.org) ist eine Inititative, welche alle Menschen einlädt, die schon immer mal einen Roman schreiben wollten oder ein angefangenes Werk zu Ende bringen wollten, dies zu tun.

Das Prozedere ist einfach:

1. Auf der Webseite anmelden. Seit dem 1. Oktober kann man sich registrieren.
2. Im Zeitraum vom 1. - 30. November mindestens 50.000 Worte eines Romans hervorbringen.

Die Idee ist nicht, ein perfektes, völlig ausgefeiltes, stilistisch rundes und handlungskonsistentes Werk zu vollbringen, sondern gerade den inneren Kritiker und den inneren Perfektionisten in ein einmonatiges Schweigeretreat zu verbannen, um sich ganz und gar, dem Akt des Hervorbringens zu widmen.

Das Ziel ist es, bis zum Ende zu gehen und einen ersten Entwurf in diesem Monat möglichst komplett zu machen. Danach bleibt alle Zeit der Welt für die Überarbeitung, den Feinschliff, die Konsolidierung.

Wie klingt das? Interessant? Dann würde ich mich freuen, wenn ich hier einige Mitstreiter finde.

Die eigenen Potentiale entwickeln und die Welt retten

KannonIn der zen-buddhistischen Praxis und im gesamten Mahayana Buddhismus rezitiert man jeden Morgen die vier Gelübde des Bodhisattvas.

  1. Die Zahl der Wesen ist unendlich, ich gelobe sie alle zu erlösen.
  2. Gier Hass und Unwissenheit entstehen unaufhörlich, ich gelobe sie zu überwinden.
  3. Die Tore des Dharmas sind zahllos, ich gelobe sie alle zu durchschreiten.
  4. Der Weg des Buddha ist unvergleichlich, ich gelobe ihn zu verwirklichen.

Man könnte sagen, es sei lächerlich, vermessen, solche Wünsche auszusprechen und sich solchen Idealen hinzugeben. Und natürlich ist es unmöglich, auch nur eines dieser Ziele annähernd zu verwirklichen. Ist es deswegen dumm und vermessen, es zu versuchen?

Die Welt, auch die natürliche Umwelt, dadurch zu retten, dass wir unsere Potentiale entwickeln, scheint albern, kindisch und wie eine der grossen Ambitionen, die wir mit den letzten dummen Träumen unserer Jugend beerdigt haben. Unsere Kraft, entschlossen zu handeln, unsere Produktivität müssen Zwecken dienen, Nutzen generieren, nicht unserer Lebendigkeit, unserer Freiheit, unserer ursprünglichen Freude und Neugierde Ausdruck verleihen. Oder?

Wer aber sagt uns, dass es nicht genau diese Träume, Hoffnungen und Ambitionen sind, die das Wertvollste in uns hervorbringen? Das Wertvollste, das die Welt vor falscher Moral, engstirnigen Wahrheiten, Schlaumeiereien, Antworten und Angekommensein beschützt und die Tür weit aufstösst zu Lebendigkeit, Ambiguität, Risiko und heiter verantwortlicher Freiheit? Wer sagt, dass es so intelligent war, sich auf die Seite der Zwecke und des Nutzens zu werfen und die “lächerlichen” Spiele und Vergnügungen aufzugeben?

UniteHeute ist weltweiter Blog Action Day. Tausende von Bloggern weltweit widmen sich genau einem Thema: der Umwelt. Eine grosse Einladung, die verführen könnte, eifrig gegen Klimawandel, unverantwortliches Gebahren der Bewohner der nördlichen Hemisphäre und deren rücksichtslose Ausbeutung natürlicher Ressourcen zu wettern. Aber können wir damit unsere Umwelt retten? Können wir mit solchen Grenzziehungen und Grabenkämpfen die Umwelt vor uns selbst beschützen? Ich denke kaum.

Wissen Sie, wann ich angefangen habe, mich für die Belange von Kindern zu interessieren? Als ich direkt mit ihnen konfrontiert war, als ich anfing, mein Leben mit ihnen zu teilen. Genauso ist es mit der Natur. Tun sie, was sie als Kind immer getan haben. Gehen Sie raus, freuen Sie sich über die Natur, die Pflanzen, die raschelnden Blätter, den Wind und den Regen im Gesicht. Schauen Sie in den Himmel, legen Sie sich ins Gras, sammeln Sie Walnüsse und vergessen Sie alle ernsten Versuche, Gutes zu tun.

Nehmen Sie Ihr Leben in die Hand, freuen Sie sich an jedem Augenblick, geben Sie sich nicht mit den Erkenntnissen und angestrengten Bemühungen von heute zufrieden. Hören Sie auf zu kämpfen und entspannen Sie sich. Greifen Sie nach den Sternen und freuen Sie sich, dass Sie sie noch nicht erreichen können.

Es gibt keine Umwelt, die wir retten könnten, keine Natur, die wir retten könnten, niemanden, der irgendetwas retten könnte und nichts, das gerettet werden müsste. Wenn wir das nicht verstehen, dann bleibt unser Leben ein einziger Kampf und Krampf, der all das hervorbringt, was wir hinter uns lassen wollen. Auf der Basis dieses Verständnisses aber , können wir ganz gelassen, heiter und friedlich alles geben, was wir haben.

Entwickeln Sie Ihr Potential voll und ganz und vergessen Sie dabei nicht: am Ende gibt es nichts zu erreichen. Geniessen Sie den goldenen Herbst während Sie nach den Sternen greifen. Das ist die einzige Möglichkeit, sie zu erreichen.

Reisen in der Nachbarschaft

Das Reisen bleibt noch ein paar Tage das Vergnügen der anderen. Natürlich, auch ich verreise: Donnerstag nach Düsseldorf und nächste Woche Mittwoch nach Berlin. Geschäftlich. Die anderen liegen am Strand, wandeln durch Museen, erkunden wunderbare Landschaften. Wir hocken in diesem badischen Nest und zählen die Tage, bis auch wir in die Fremde huschen können.

Aber das Gute liegt so nahe, wie es so schön heisst. Mein TiddlyWiki, in dem ich meine Standardlisten für wiederkehrende Prozeduren im Tages- und Wochenverlauf verwalte, hat heute “Moutainbiking” als Fitnessprogramm ausgespuckt. (By the way: TiddlyWiki ist ein Wahnsinnstool, aber davon ein anderes mal).

Das Radeln wollte ich mir für später aufsparen, als Belohnung für die mühsamen Passagen, die der heutige Arbeitstag mit sich brachte. Als sich der Himmel jedoch gegen 17.30 Uhr zuzog und es mit einem mal vorzeitig Nacht wurde in meinem Büro, fackelte ich nicht lange. Ich schwang mich auf den Esel, um noch schnell vor dem sich ankündigenden Regen meine müden Officeknochen zu rühren.

Eine Seniorenrunde über die Felder bescherte mir kleine Wunder. Die liegen so nahe, dass der Gedanke, wie oft ich daran vorüberrausche weh tut. Die Bauern hatten gerade die Wiesen gemäht und waren eilig damit beschäftigt, das geschnittene Heu mit der Ballenmaschine vor dem Regen einzufangen. Dazwischen aber stacksten langbeinige Störche mit ihren spitzen Schnäbeln. Dreiundzwanzig habe ich gezählt. Zwei Graureiher hatten sich auch darunter gemischt.

Ich fuhr so ziemlich ins Auge des Sturms, der Himmel currygelb und kubanisch grau. Die Pappeln bogen sich über mir unter wilden Böen gegen Boden, sodass ich schnell das Weite suchte. Dieses Zeug bricht leicht. Zuhause angekommen konnte ich gerade noch ein paar Klamotten von der Leine klauben. Kaum im Treppenhaus brach es herunter, wie aus Kübeln. Ein wunderbares Schauspiel, aus unmittelbarer Nähe im Trockenen genossen, wohlgemerkt.

Ferien? Woanders? Das Paradies liegt direkt vor der Nase. Immer. Nur, finden wir die Muße, den ganzen Alltagswust hinter uns zu lassen und in die Natur einzutauchen wie die Kinder? Was braucht es dazu, dass wir es nicht vergessen? Und was braucht es mehr? Ruhm? Macht? Reichtümer? Pustekuchen.

Wie heisst es so schön bei Hermann Hesse:

“Das ist das Herrliche an jeder Freude, dass sie unverhofft kommt und niemals käuflich ist.”

Schöne kleine Reisen in Richtung Erfolg und Erfüllung

Anfang August. Die Zeit, wo wir und viele andere in alle Richtungen davon ziehen, auf der Suche nach Erholung und Erneuerung. Kleine Reisen, die auch Strapazen mit sich bringen und auch darin liegt manchmal ihr Wert: Sie machen Freude auf die Rückkehr in den Alltag und die gewohnte Umgebung.

Meine Frau ist eine Reisende in den Weiten des Worlwideweb. Eine Jägerin von zu Hause aus, das ist heute möglich, die immer wieder erstaunliche Beute jagt und mir grosszügig zur Verfügung stellt. Einen Teil dieser Beute möchte ich heute mit Ihnen teilen.

Vielleicht kennen Sie NLP. Vielleicht haben Sie etwas von Hypnotherapie und Trance gehört. Vielleicht kennen Sie Richard Bandler, eine wahrlich beeindruckende und schillernde Figur, der das NLP mit entwickelt hat. Auf seiner Seite (http://www.richardbandler.tv) bietet er vier Reisen an, die Sie unternehmen können ohne Ihr Büro oder Ihren Arbeitsplatz zu verlassen. Vier schöne kleine Reisen in Richtung Erfolg und Erfüllung.

Sorgen Se einfach dafür, dass Sie ungestört bleiben, schliessen die Augen oder was auch immer und unternehmen Sie ein paar Reisen, die Ihr Bewusstsein an Glück und Erfüllung ausrichten und neue Erfahrungen ermöglichen. Völlig ungefährlich und nachhaltig. Eine schöne Kombination, wie ich finde.

Innere und äussere Kämpfe beilegen

Kennen Sie das? Sie wollen etwas erreichen, strengen sich an, verausgaben sich, gehen bis an Ihre Grenze und scheitern? Vielleicht haben Sie schon alles versucht, was in Ihrer Macht steht: sie haben sich weitere Fähigkeiten angeeignet, sich Unterstützung durch Kollegen und Partner gesichert, Ihre Strategie optimiert und dennoch machen Sie keine sichtbaren Fortschritte.

In solchen Momenten ist es manchmal hilfreich und nützlich, die Ebene der Intervention zu wechseln. Mir scheint, dass wir alle wichtigen Ziele in unserem Leben, sei es im Beruf oder im Privatleben, erreichen können, ohne uns hierfür verausgaben zu müssen. Wo Kampf ist, ist die Niederlage nicht weit. Was wir durch Kampf errungen haben ist zudem immer gefährdet und gerne mit einem bitteren Beigeschmack behaftet. Darüberhinaus kommt einem bei all dem Kämpfen gerne die Leichtigkeit abhanden.

Es scheint allzu oft, als kämpften wir gegen irgendetwas da draussen: die Umstände, die Mitbewerber, die Kunden und Kollegen, unsere Unfähigkeit, unsere Unentschlossenheit, unsere Not. Doch genauso oft trügt dieser Schein. In vielen, wenn nicht den meisten Kämpfen, die wir uns in unserem Alltag gönnen kämpfen wir nicht gegen irgendetwas da draussen, sondern wir sind nur Marionetten in einem inneren Theater der Vergangenheit.

Innere Kritiker sprechen zu uns, oft ohne dass wir es bemerken: “Das kannst Du nicht!”, “Das braucht keiner!”, “Das machen andere schon und zwar viel besser!”, “Das glaubt Dir sowieso keiner!”, “Das wirst Du nie schaffen!”, “Wenn Du so weiter machst, dann wird nie etwas aus Dir!” etc.pp.

Innere Antreiber stehen mit der Peitsche neben uns: “Du musst Dich mehr anstrengen!”, “Wenn Du nicht das und das tust, dann wird es böse mit Dir enden!”, “Gib alles und besser noch ein bisschen mehr, sonst…”

Es gibt die inneren Zweifler, Saboteure, Erniedriger, Überflieger, Götter, Teufel, Intriganten und Betrüger. All diese Stimmen in uns führen ihre Kämpfe und liefern sich Scharmützel. Aber sie begnügen sich nicht damit. Sie wollen, dass diese Scharmützel auch äusserlich wirken, um der inneren Kommunikation Kraft, Würze und Standing zu verleihen. Denn wie glaubwürdig ist ein innerer Kritiker, wenn äusserlicher Erfolg ganz entspannt möglich ist? Wie viel Kraft hat ein innerer Antreiber, wenn die schönsten äusseren Ergebnisse mit grosser Gelassenheit und Souveränität erreicht werden?

Wir können uns noch so sehr auf den operativen und strategischen Ebenen abstrampeln. Wenn wir nicht in unserem Innern aufräumen, dann bleiben wir nur im Kämpfen und machen uns zum Spielball von Dynamiken, die häufig äusserst wenig mit unseren eigenen, tiefen Interessen und Bedürfnissen gemein haben.

Was liegt näher, als der Versuch, diese inneren Quertreiber unter Kontrolle bringen zu wollen. Das legt jedenfalls der innere Antreiber nahe. Das Bestreben allein, den inneren Dialog der einzelnen Partner zu steuern, inhaltlich zu verändern oder bestimmte Akteure aus der eigenen Innenwelt komplett zu verbannen bringt allzu häufig einfach einen neuen Kampf auf einer anderen Ebene hervor. Eine Lösung liegt dort selten.

Allerdings gibt es eine schöne Methode aus dem NLP, um mit diesen Phänomenen umzugehen. Im NLP spricht man von den Submodalitäten. Sie können aufmerksam auf Ihren inneren Dialog achten und herausfinden, von wo aus eine innere Stimme spricht (vorne, hinten, seitlich, oben, unten), in welcher Stimmlage (hoch, mittel, tief), welcher Lautstärke (laut, leise), mit welcher Qualität (fragend, befehlend), aus welche Entfernung (nah, fern), Geschlecht (Mann, Frau), Sprechgeschwindigkeit (schnell, langsam).

Wenn Sie eine tolle Projektidee haben, die ziemlich gewagt und ziemlich gross angelegt ist und Sie einen inneren Kritiker haben, der alle Ihre Bestrebungen mit grosser Ausdauer und Konsequenz sabotiert, dann kann es sein, dass diese Stimme von einer Frau repräsentiert wird, die rechts von Ihnen, in fünf Meter Entfernung steht, mit kaltem Blick auf Sie nieder blickt und Ihnen mit ebenso kaltem, emotionslosem und schneidendem Ton schnell entgegen zischt: “Das kannst Du sowieso nicht. Du bist und bleibst ein Versager.” Es kann auch sein, dass Sie eine Person aus Ihrer Vergangenheit ganz eindeutig mit diesem inneren Kritiker identifizieren können.

In einem ersten Schritt können Sie sich jetzt fragen, wie ein inhaltlich hilfreiche Aussage lauten könnte. Zum Beispiel: “Das ist eine gute Idee. Ich finde es mutig, dass Du Dich solch einer Herausforderung stellst. Was könnte der nächste konkrete Schritt sein, um Deinem Ziel ein kleines bisschen näher zu kommen? Was glaubst Du, brauchst Du noch, damit Du umsetzen kannst, was Du Dir da vorgenommen hast?” Im zweiten Schritt können Sie die Submodalitäten auf “hilfreich” umstellen: z.B. auf Augenhöhe, gegenüber, eine warme, ermutigende, wohlwollende und entschlossene Stimme, relativ nah, die in entspanntem Tempo spricht.

Welche Submodalitäten eines wohlwollenden, konstruktiven Kritikers für Sie funktionieren, das können Sie nur individuell für sich selbst herausfinden. Vielleicht gibt es auch hier eine Person, die Sie persönlich, aus den Medien, aus einem Buch oder irgendeinem Kontext kennen, welche für Sie einen solchen Unterstützer verkörpert.

Begrüssen Sie diesen neuen Akteur mit Wohlwollen und Dankbarkeit.

Sollten Sie zu der Erkenntnis gelangen, dass Sie den destruktiven Kritiker für Ihre weitere Entwicklung nicht mehr brauchen, dann können Sie sich bei ihm für die lange Treue und das grosse Engagement bedanken und Ihn aus Ihrem Leben entlassen. Versichern Sie ihm, dass Sie einen guten und geeigneten Nachfolger gefunden haben, der in der aktuellen Situation besser geeignet ist, Ihre Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen.

So können Sie mit all Ihren inneren Bremsklötzen und Nahkämpfern umgehen. Nach und nach stellen Sie so ein inneres Team zusammen, das Sie bestmöglich unterstützt. Sollte sich einer der alten Gefährten wieder aufdrängen wollen, dann bedanken Sie sich dafür, dass er sich so rührend um Ihr Wohlergehen sorgt, versichern Sie ihm, dass es jetzt ohne ihn geht und verabschieden Sie ihn erneut.

Martin Wedgwood

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