Kreativität. Ein wildes Biest, das gezähmt werden will.
Sind Sie ein hochkreativer Mensch? Dann dürfen Sie sich glücklich schätzen.Kreativität ist eine wunderbare Kraft. Sie ist Ursprung genialer Erfindungen, erstaunlicher künstlerischer Leistungen, beeindruckender Unternehmen, manchmal Motor, manchmal Gefährt für Fortschritt und Entwicklung auf allen Ebenen.
Ausgestattet mit großer Gestaltungskraft kann es für den kreativen Menschen allerdings zu einer außerordentlichen Herausforderung werden, diese Kraft auf produktive Weise zu nutzen. Die Kreativität interessiert sich kaum für die Frage, ob wir über geeignete Werkzeuge verfügen und angemessene Bedingungen geschaffen haben, mit deren Hilfe sich diese archaische Kraft auf gesunde und hilfreiche Weise nutzen lässt.
Kreativität kennt nur ein einziges Streben, sich auszudrücken. Dies tut sie vollkommen unabhängig von der Form, der Nachhaltigkeit und den Auswirkungen, welche ungebremstem, unkultiviertem Ausdruck folgen. Kreativität, welche ungebändigt wirkt führt gerne zu einem unproduktiven Lebensstil, zu Verwirrung, Chaos, Problemen und Krisen auf unterschiedlichen Ebenen.
Sie kann am Ursprung von Überforderung, Selbstausbeutung und Depression stehen, wo sie keine produktiven Ausdruckswege findet. Denn dort wo große unerschlossene oder unproduktiv erschlossene Potentiale liegen stellt sich gerne das Gefühl des Versagens ein, welches proportional zur gefühlten Kluft zwischen den geahnten und den realisierten Möglichkeiten steht.
Wenn Sie also ein außerordentlich kreativer Mensch sind, dann ist es für Ihre Gesundheit, Ihre Produktivität und Ihre Gelassenheit sehr wahrscheinlich von großer Bedeutung, dass Sie sich mit den folgenden Themen auf intensive und lösungsorientierte Weise auseinandersetzen:
- Welchen Rahmen will ich für meinen kreativen Ausdruck schaffen?
- Welche Struktur will ich für meinen kreativen Ausdruck schaffen?
- Welche Richtung will ich meiner Kreativität geben?
- Welchem konkreten Zweck, welchem abstrakten Ziel, welcher Vision möchte ich mit meiner Kreativität dienen?
- Wie sieht ein gesunder Arbeitsrhythmus aus?
- Wie kann ich ein gutes Maß zwischen kreativer Aktivität, Routineaufgaben, Erholung und Genußphasen finden?
- An wen möchte ich mich mit meiner kreativen Kraft wenden?
- Wem will ich dienen?
- Für wen will ich wirken?
- Wieviel Ausdruckskraft, Abstraktion, Komplexität und Assoziationsdichte sind für diese Adressaten zumutbar?
- Welche Medien will ich nutzen?
- In welchen konkreten Formen will ich meine kreative Kraft giessen?
Antworten auf diese Fragen, auch wenn sie nur vorübergehender Natur sein mögen stellen einen weiteren wichtigen Schritt dar, große, z.T. widerstrebende Kräfte zu integrieren. Sie leisten somit einen Beitrag dazu, hohe Produktivität, Kreativität und einen gelassenen Lebensstil in Einklang zu bringen.
Und was ist mit beruflichem Erfolg fragen Sie sich? Dazu möchte ich gerne meine Freundin und Kollegin Christa Kolodej, Koryphäe für das Thema Mobbing, aus Wien zitieren:
“Ich habe immer nur das getan, was mich interessiert und was mir Freude macht. Die unternehmerische Entwicklung folgte dabei ganz automatisch.”
Bildquelle: Pablo Picasso, Wikipedia

nicht unsere Dunkelheit, die uns am meisten Angst macht. Wir fragen uns, wer bin ich, mich brilliant, grossartig, talentiert, phantastisch zu nennen? Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen? Du bist ein Kind Gottes. Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt. Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen, dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen. Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es Kinder tun. Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen. Und wenn wir unser eigenes Licht erscheinen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.”





