Archiv der Kategorie ‘Lifehacks‘

 
 

Kreativität. Ein wildes Biest, das gezähmt werden will.

Pablo Picasso 1962Sind Sie ein hochkreativer Mensch? Dann dürfen Sie sich glücklich schätzen.Kreativität ist eine wunderbare Kraft. Sie ist Ursprung genialer Erfindungen, erstaunlicher künstlerischer Leistungen, beeindruckender Unternehmen, manchmal Motor, manchmal Gefährt für Fortschritt und Entwicklung auf allen Ebenen.

Ausgestattet mit großer Gestaltungskraft kann es für den kreativen Menschen allerdings zu einer außerordentlichen Herausforderung werden, diese Kraft auf produktive Weise zu nutzen. Die Kreativität interessiert sich kaum für die Frage, ob wir über geeignete Werkzeuge verfügen und angemessene Bedingungen geschaffen haben, mit deren Hilfe sich diese archaische Kraft auf gesunde und hilfreiche Weise nutzen lässt.

Kreativität kennt nur ein einziges Streben, sich auszudrücken. Dies tut sie vollkommen unabhängig von der Form, der Nachhaltigkeit und den Auswirkungen, welche ungebremstem, unkultiviertem Ausdruck folgen. Kreativität, welche ungebändigt wirkt führt gerne zu einem unproduktiven Lebensstil, zu Verwirrung, Chaos, Problemen und Krisen auf unterschiedlichen Ebenen.

Sie kann am Ursprung von Überforderung, Selbstausbeutung und Depression stehen, wo sie keine produktiven Ausdruckswege findet. Denn dort wo große unerschlossene oder unproduktiv erschlossene Potentiale liegen stellt sich gerne das Gefühl des Versagens ein, welches proportional zur gefühlten Kluft zwischen den geahnten und den realisierten Möglichkeiten steht.

Wenn Sie also ein außerordentlich kreativer Mensch sind, dann ist es für Ihre Gesundheit, Ihre Produktivität und Ihre Gelassenheit sehr wahrscheinlich von großer Bedeutung, dass Sie sich mit den folgenden Themen auf intensive und lösungsorientierte Weise auseinandersetzen:

  • Welchen Rahmen will ich für meinen kreativen Ausdruck schaffen?
  • Welche Struktur will ich für meinen kreativen Ausdruck schaffen?
  • Welche Richtung will ich meiner Kreativität geben?
  • Welchem konkreten Zweck, welchem abstrakten Ziel, welcher Vision möchte ich mit meiner Kreativität dienen?
  • Wie sieht ein gesunder Arbeitsrhythmus aus?
  • Wie kann ich ein gutes Maß zwischen kreativer Aktivität, Routineaufgaben, Erholung und Genußphasen finden?
  • An wen möchte ich mich mit meiner kreativen Kraft wenden?
  • Wem will ich dienen?
  • Für wen will ich wirken?
  • Wieviel Ausdruckskraft, Abstraktion, Komplexität und Assoziationsdichte sind für diese Adressaten zumutbar?
  • Welche Medien will ich nutzen?
  • In welchen konkreten Formen will ich meine kreative Kraft giessen?

Antworten auf diese Fragen, auch wenn sie nur vorübergehender Natur sein mögen stellen einen weiteren wichtigen Schritt dar, große, z.T. widerstrebende Kräfte zu integrieren. Sie leisten somit einen Beitrag dazu, hohe Produktivität, Kreativität und einen gelassenen Lebensstil in Einklang zu bringen.

Und was ist mit beruflichem Erfolg fragen Sie sich? Dazu möchte ich gerne meine Freundin und Kollegin Christa Kolodej, Koryphäe für das Thema Mobbing, aus Wien zitieren:

“Ich habe immer nur das getan, was mich interessiert und was mir Freude macht. Die unternehmerische Entwicklung folgte dabei ganz automatisch.”

Bildquelle: Pablo Picasso, Wikipedia

Auf der Suche nach Antworten und Ideen zu fummeligen Fragen?

Haben Sie in Ihrem Unternehmen Problemstellungen im Bereich “Forschung und Entwicklung” oder andere knifflige Fragen, welche mit den Inhouse-Mitteln nicht beantwortet werden können? Dann könnte es sich lohnen, sich mit dem OpenInnovation-Konzept vertraut zu machen. In ihrem Buch “Wikinomics” haben die Autoren Tapscott und Williams schon vor einiger Zeit auf dieses Phänomen aufmerksam gemacht.

Auf relativ unkomplizierten Weg kann sich ein Unternehmen über Dienste im Internet (siehe unten) an die nahezu unendlich grosse Gemeinschaft der Wissensarbeiter, Kreativen, Hochbegabten und anderen notorischen Ideenhervorbringer im Internet ankoppeln, um dort mit dem Versprechen einer angemessenen finanziellen Entschädigung zur effektiven Bewältigung der Herausforderung einzuladen.
Den ganzen Beitrag lesen…

Webseiten für späteres Lesen merken - nettes Tool

Cool das Tool. Wenn Sie zu den Viellesern im Internet gehören und sich regelmässig fragen, wo noch mal dieser Artikel war, den Sie noch lesen wollten, Bookmarks und Browserhistorie mühsam finden, dann probieren Sie mal Instapaper.

Schlichtes und ergreifendes kleines Tool. I love it.

Entwicklungen wohin das Auge reicht…

Da hatte ich doch immer gedacht, ich müsste fleissig in die Tasten hauen und meinen Blog mit Leben füllen, mit ernstem Blick einige Beiträge pro Woche schreiben und was stelle ich nun fest? Nach dem ich in den Modus der totalen Faulheit übergegangen bin, zeigen immer mehr Links auf diese Seiten und manche (Sascha Feth in diesem Falle) sind sogar so wild, meinen Feed komplett auf ihrer Startseite einzubinden.

Nun, ich freue mich über die vielen Freunde, welche mich auf meiner Entdeckungsreise zu einem produktiven Leben begleiten und über die geheimnisvollen Wege auf welchen sich Informationen und Gedanken verbreiten. Möge sich der rege Austausch fortsetzen.

Ich habe an anderer Stelle die möglicherweise bevorstehende Weiterentwicklung meines Blog-Untertitels in “Lifehacks für Begabte” bereits angekündigt. Dem ursprünglichen Anliegen werde ich natürlich weiterhin treu bleiben. Es bleibt ein sehr wichtiges Thema, welches alle Bereiche meines eigenen Lebens betrifft, darüber hinaus aber für viele Menschen von grosser Bedeutung ist. Einmal mehr: nicht, weil sie auf der Suche danach wären, sich auf irgendeine Weise über andere zu erheben (so als ob das möglich wäre), sondern um für sich Wege zu einem befriedigenden, produktiven Leben mit erfüllenden Beziehungen zu finden, was für niemanden einfach und für Hochbegabte auf besondere Weisen schwierig sein kann.

“In meinem Leben ist mir nie ein Mensch begegnet, zu dem ich hätte hinauf oder hinab schauen müssen.” Kodo Sawaki Roshi

So wird das Thema lebendig bleiben in diversen Artikeln, wie dem folgenden und in anderen Beiträgen, Seminaren und Beratungsangeboten. Gleichzeitig möchte ich den Fokus etwas weiten und generellere Fragen aufgreifen. Die Sehnsucht nach einem erfüllten, sprich produktiven Leben, der Schmerz über blockierte und unerschlossene Potentiale scheint mir bei manchen Hochbegabten aussergewöhnlich hoch. Ich kenne diese Gefühle aus eigener langjähriger Erfahrung sehr gut, weiss was es heisst, ein bisschen anders zu sein und nicht zu verstehen, wie die Dinge manchmal ziemlich schief laufen können (”Bei dem Potential” höre ich die geselligen Folterknechte im Chor singen). Gleichzeitig scheint mir ein Mangel an Erfüllung, das Gefühl hinter den eigenen Möglichkeiten zurückzubleiben und ein latentes Gefühl der Sinn- und Orientierungslosigkeit auf dem Lebensozean ziemlich weit verbreitet. Die meisten Menschen scheinen allerdings über bessere Strategien zu verfügen (sprich: begabter zu sein), sich mit der Situation zu arrangieren als die intellektuell Hochbegabten.

Es gibt so viele hilfreiche Konzepte, Werkzeuge, Gedanken, Möglichkeiten, sich selbst, das eigene Leben zu verstehen und zu gestalten. Es gibt so viele Wege zu grösserer innerer Freiheit und einer erfüllten Existenz, welche nicht irgendwo fern verborgen liegen, sondern hinter tausend, manchmal schäbigen, manchmal protzigen, manchmal einfachen Türen an welchen wir tagtäglich achtlos vorüber gehen. In grosser Eile, der Blick wechselweise fixiert auf die grossen Versprechungen, welche wir uns selbst bezogen auf unsere Zukunft machen (während wir jene von gestern brechen), manchmal nach innen verloren in die Fragen und Abgründe unserer Existenz, manchmal irrlichternd über die weiten Flächen unseres rastlosen Aktivismus. Häufig kratzen wir nur an der Oberfläche unserer Existenz. Schicken unser Leben, unseren schöpferischen Willen noch einmal auf die Wartebank bis morgen, während wir uns irgendwo irgendwie mit irgendwas über die Gefühle eines unvollständigen und halben Lebens hinweg zu trösten versuchen.

Vielleicht glauben wir, Produktivität habe nur mit Mehrwert, äusserem Erfolg, Anerkennung, Wettbewerbsfähigkeit, Work-Life-Balance oder sonst irgendwelchen “um-zu-Modellen” der Lebensgestaltung zu tun. Vielleicht glauben wir, wir könnten ohne “Produktivität” auskommen, wenn wir nur das nötige Kleingeld in der Tasche hätten oder ein florierendes Unternehmen, welches uns, so unsere Hoffnung, erlauben würde ein von finanziellen Sorgen befreites Leben zu führen. Und vielleicht irren wir uns genau in diesem Punkt. Vielleicht gibt es kein brauchbares, sprich erträgliches Entkommen vor der Forderung des Lebens an uns, unser Bestes ins Spiel zu bringen.

Ich jedenfalls möchte in Zukunft mehr und mehr diesen Fragen nachgehen und freue mich, wenn Sie Lust haben, mich auf meinen Entdeckungs- und Fragereisen weiterhin zu begleiten. Ich habe mein Wissen, meine persönliche Erfahrung, meine Fragen, meine “Erkenntnisse” immer ein bisschen im Hintergrund gehalten. Die Zeit scheint fast reif, die süssen und die sauren Äpfel zu pflücken, leckere Kuchen damit zu backen und sie meinen Freunden anzubieten.

Aber vielleicht dann doch in einem Geschwister-Blog. Wenn ich mir’s recht überlege möchte ich hier alles beim Alten lassen und einen neuen Blog auf meinen Produktivitätsfaden fädeln. Näheres in gewürzter Kürze…

Gelassene Meisterschaft über die E-Mail-Flut: Xobni

Lange Zeit war ich, auch aufgrund meiner Koketterie mit Linux ein Thunderbird-Verfechter, was die Offline-Bearbeitung von E-Mails anging. Erst in letzter Zeit habe ich mich wieder an Outlook heran gewagt.

Ein geniales Tool, welches das Leben mit dem täglichen E-Mail-Wust erleichtern kann habe ich dieser Tage entdeckt, heute installiert und bin völlig bergeistert. Das ganze ist auch noch kostenlos. Kost nix, taugt nix? Dass ich nicht lache:
Xobni. Bei dem Namen denken sie vielleicht an eine chinesische Großmeisterin im Kungfu vor. Weit gefehlt.

Xobni ist ein Outlook-Plugin, das auf wirklich geniale Weise helfen kann, die tägliche Flut an E-Mails zu meistern. Vorausgesetzt natürlich, man nutzt Outlook. E-Mail-Konversationen, Datei-Anhänge, welche mit bestimmten Kontakten ausgetauscht wurden, Verbindungen zwischen unterschiedlichen Kontakten, Zeiten guter Erreichbarkeit von Kontakten und vieles mehr macht Xnobi in nullkommanix sichtbar.

Darüber hinaus kann man blitzschnell seine Nachrichten durchsuchen und hat zu jeder Zeit unmittelbaren Zugriff auf wichtige Informationen.

Ein kleiner Flash-Film gefällig, um zu sehen, was das Tool kann? Hier geht’s lang: http://www.xobni.com/learnmore/.

Viel Vergnügen beim Entdecken einer einfachen und kostenlosen Möglichkeit, Ihre Produktivität zu steigern.

Einen Monat für einen Roman

Nano participantEs ist wieder so weit. Die NaNoWriMo-Pforten sind zum neunten Mal geöffnet. Der National Novel Writing Month (http://www.nanowrimo.org) ist eine Inititative, welche alle Menschen einlädt, die schon immer mal einen Roman schreiben wollten oder ein angefangenes Werk zu Ende bringen wollten, dies zu tun.

Das Prozedere ist einfach:

1. Auf der Webseite anmelden. Seit dem 1. Oktober kann man sich registrieren.
2. Im Zeitraum vom 1. - 30. November mindestens 50.000 Worte eines Romans hervorbringen.

Die Idee ist nicht, ein perfektes, völlig ausgefeiltes, stilistisch rundes und handlungskonsistentes Werk zu vollbringen, sondern gerade den inneren Kritiker und den inneren Perfektionisten in ein einmonatiges Schweigeretreat zu verbannen, um sich ganz und gar, dem Akt des Hervorbringens zu widmen.

Das Ziel ist es, bis zum Ende zu gehen und einen ersten Entwurf in diesem Monat möglichst komplett zu machen. Danach bleibt alle Zeit der Welt für die Überarbeitung, den Feinschliff, die Konsolidierung.

Wie klingt das? Interessant? Dann würde ich mich freuen, wenn ich hier einige Mitstreiter finde.

Die eigenen Potentiale entwickeln und die Welt retten

KannonIn der zen-buddhistischen Praxis und im gesamten Mahayana Buddhismus rezitiert man jeden Morgen die vier Gelübde des Bodhisattvas.

  1. Die Zahl der Wesen ist unendlich, ich gelobe sie alle zu erlösen.
  2. Gier Hass und Unwissenheit entstehen unaufhörlich, ich gelobe sie zu überwinden.
  3. Die Tore des Dharmas sind zahllos, ich gelobe sie alle zu durchschreiten.
  4. Der Weg des Buddha ist unvergleichlich, ich gelobe ihn zu verwirklichen.

Man könnte sagen, es sei lächerlich, vermessen, solche Wünsche auszusprechen und sich solchen Idealen hinzugeben. Und natürlich ist es unmöglich, auch nur eines dieser Ziele annähernd zu verwirklichen. Ist es deswegen dumm und vermessen, es zu versuchen?

Die Welt, auch die natürliche Umwelt, dadurch zu retten, dass wir unsere Potentiale entwickeln, scheint albern, kindisch und wie eine der grossen Ambitionen, die wir mit den letzten dummen Träumen unserer Jugend beerdigt haben. Unsere Kraft, entschlossen zu handeln, unsere Produktivität müssen Zwecken dienen, Nutzen generieren, nicht unserer Lebendigkeit, unserer Freiheit, unserer ursprünglichen Freude und Neugierde Ausdruck verleihen. Oder?

Wer aber sagt uns, dass es nicht genau diese Träume, Hoffnungen und Ambitionen sind, die das Wertvollste in uns hervorbringen? Das Wertvollste, das die Welt vor falscher Moral, engstirnigen Wahrheiten, Schlaumeiereien, Antworten und Angekommensein beschützt und die Tür weit aufstösst zu Lebendigkeit, Ambiguität, Risiko und heiter verantwortlicher Freiheit? Wer sagt, dass es so intelligent war, sich auf die Seite der Zwecke und des Nutzens zu werfen und die “lächerlichen” Spiele und Vergnügungen aufzugeben?

UniteHeute ist weltweiter Blog Action Day. Tausende von Bloggern weltweit widmen sich genau einem Thema: der Umwelt. Eine grosse Einladung, die verführen könnte, eifrig gegen Klimawandel, unverantwortliches Gebahren der Bewohner der nördlichen Hemisphäre und deren rücksichtslose Ausbeutung natürlicher Ressourcen zu wettern. Aber können wir damit unsere Umwelt retten? Können wir mit solchen Grenzziehungen und Grabenkämpfen die Umwelt vor uns selbst beschützen? Ich denke kaum.

Wissen Sie, wann ich angefangen habe, mich für die Belange von Kindern zu interessieren? Als ich direkt mit ihnen konfrontiert war, als ich anfing, mein Leben mit ihnen zu teilen. Genauso ist es mit der Natur. Tun sie, was sie als Kind immer getan haben. Gehen Sie raus, freuen Sie sich über die Natur, die Pflanzen, die raschelnden Blätter, den Wind und den Regen im Gesicht. Schauen Sie in den Himmel, legen Sie sich ins Gras, sammeln Sie Walnüsse und vergessen Sie alle ernsten Versuche, Gutes zu tun.

Nehmen Sie Ihr Leben in die Hand, freuen Sie sich an jedem Augenblick, geben Sie sich nicht mit den Erkenntnissen und angestrengten Bemühungen von heute zufrieden. Hören Sie auf zu kämpfen und entspannen Sie sich. Greifen Sie nach den Sternen und freuen Sie sich, dass Sie sie noch nicht erreichen können.

Es gibt keine Umwelt, die wir retten könnten, keine Natur, die wir retten könnten, niemanden, der irgendetwas retten könnte und nichts, das gerettet werden müsste. Wenn wir das nicht verstehen, dann bleibt unser Leben ein einziger Kampf und Krampf, der all das hervorbringt, was wir hinter uns lassen wollen. Auf der Basis dieses Verständnisses aber , können wir ganz gelassen, heiter und friedlich alles geben, was wir haben.

Entwickeln Sie Ihr Potential voll und ganz und vergessen Sie dabei nicht: am Ende gibt es nichts zu erreichen. Geniessen Sie den goldenen Herbst während Sie nach den Sternen greifen. Das ist die einzige Möglichkeit, sie zu erreichen.

Reisen in der Nachbarschaft

Das Reisen bleibt noch ein paar Tage das Vergnügen der anderen. Natürlich, auch ich verreise: Donnerstag nach Düsseldorf und nächste Woche Mittwoch nach Berlin. Geschäftlich. Die anderen liegen am Strand, wandeln durch Museen, erkunden wunderbare Landschaften. Wir hocken in diesem badischen Nest und zählen die Tage, bis auch wir in die Fremde huschen können.

Aber das Gute liegt so nahe, wie es so schön heisst. Mein TiddlyWiki, in dem ich meine Standardlisten für wiederkehrende Prozeduren im Tages- und Wochenverlauf verwalte, hat heute “Moutainbiking” als Fitnessprogramm ausgespuckt. (By the way: TiddlyWiki ist ein Wahnsinnstool, aber davon ein anderes mal).

Das Radeln wollte ich mir für später aufsparen, als Belohnung für die mühsamen Passagen, die der heutige Arbeitstag mit sich brachte. Als sich der Himmel jedoch gegen 17.30 Uhr zuzog und es mit einem mal vorzeitig Nacht wurde in meinem Büro, fackelte ich nicht lange. Ich schwang mich auf den Esel, um noch schnell vor dem sich ankündigenden Regen meine müden Officeknochen zu rühren.

Eine Seniorenrunde über die Felder bescherte mir kleine Wunder. Die liegen so nahe, dass der Gedanke, wie oft ich daran vorüberrausche weh tut. Die Bauern hatten gerade die Wiesen gemäht und waren eilig damit beschäftigt, das geschnittene Heu mit der Ballenmaschine vor dem Regen einzufangen. Dazwischen aber stacksten langbeinige Störche mit ihren spitzen Schnäbeln. Dreiundzwanzig habe ich gezählt. Zwei Graureiher hatten sich auch darunter gemischt.

Ich fuhr so ziemlich ins Auge des Sturms, der Himmel currygelb und kubanisch grau. Die Pappeln bogen sich über mir unter wilden Böen gegen Boden, sodass ich schnell das Weite suchte. Dieses Zeug bricht leicht. Zuhause angekommen konnte ich gerade noch ein paar Klamotten von der Leine klauben. Kaum im Treppenhaus brach es herunter, wie aus Kübeln. Ein wunderbares Schauspiel, aus unmittelbarer Nähe im Trockenen genossen, wohlgemerkt.

Ferien? Woanders? Das Paradies liegt direkt vor der Nase. Immer. Nur, finden wir die Muße, den ganzen Alltagswust hinter uns zu lassen und in die Natur einzutauchen wie die Kinder? Was braucht es dazu, dass wir es nicht vergessen? Und was braucht es mehr? Ruhm? Macht? Reichtümer? Pustekuchen.

Wie heisst es so schön bei Hermann Hesse:

“Das ist das Herrliche an jeder Freude, dass sie unverhofft kommt und niemals käuflich ist.”

Schöne kleine Reisen in Richtung Erfolg und Erfüllung

Anfang August. Die Zeit, wo wir und viele andere in alle Richtungen davon ziehen, auf der Suche nach Erholung und Erneuerung. Kleine Reisen, die auch Strapazen mit sich bringen und auch darin liegt manchmal ihr Wert: Sie machen Freude auf die Rückkehr in den Alltag und die gewohnte Umgebung.

Meine Frau ist eine Reisende in den Weiten des Worlwideweb. Eine Jägerin von zu Hause aus, das ist heute möglich, die immer wieder erstaunliche Beute jagt und mir grosszügig zur Verfügung stellt. Einen Teil dieser Beute möchte ich heute mit Ihnen teilen.

Vielleicht kennen Sie NLP. Vielleicht haben Sie etwas von Hypnotherapie und Trance gehört. Vielleicht kennen Sie Richard Bandler, eine wahrlich beeindruckende und schillernde Figur, der das NLP mit entwickelt hat. Auf seiner Seite (http://www.richardbandler.tv) bietet er vier Reisen an, die Sie unternehmen können ohne Ihr Büro oder Ihren Arbeitsplatz zu verlassen. Vier schöne kleine Reisen in Richtung Erfolg und Erfüllung.

Sorgen Se einfach dafür, dass Sie ungestört bleiben, schliessen die Augen oder was auch immer und unternehmen Sie ein paar Reisen, die Ihr Bewusstsein an Glück und Erfüllung ausrichten und neue Erfahrungen ermöglichen. Völlig ungefährlich und nachhaltig. Eine schöne Kombination, wie ich finde.

Martin Wedgwood

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