Monatsarchiv für Januar 2009

 
 

How to boost your creativity (and more)? Be playful

Find out how to regain that inner state of childlike creativity for yourself and your employees. Nice video of ID(C)EO TIM Brown at TED’s Ideas worth spreading.

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Pressure? Fear? Passion and choice!

Fountain in a monastery

Leo Babauta. Famous blogger at zenhabits and author of “The Power of Less” said in his daily tip of today on twitter – T.O.T.D. #14: “Positive public pressure is a huge motivator. Tell as many people as possible about a goal or habit change” 

That’s quite an interesting suggestion. It might work for some people and I had the idea of bringing people together, sharing their dreams and goals in order to create a stronger commitment some time ago. The concept of pressure can be very appealing when being confronted with ones habits of procastination.

Powerful trigger for inner conflicts

On the other hand this approach might aswell be a powerful trigger for inner conflicts. While using the power of conflicting goals, in this case our personal tendency to block change and stay in our comfort zone vs. wanting to prove our trustworthiness and achievement motivation within our community, can be effective there is a risk of huge stress and subsequent avoidance strategies.

Furthermore there’s projects and goals with so much at stake, be it on a personal or business level that you might not want to bring that small tiny plant of an idea in front of the sometimes brusque judgement of people that surround you. Very successful writers such as Stephen King, in his much recommended book “On writing“, and Dorothea Brande in her just as recommended book “Becoming A Writer” invite the readers, that is writers,  to be very careful with talking to others about the contents of a project and very important goals.

Subtle strategies of sabotage from our surroundings

Another implication is on a more systemic level which is very often at the source of negative judgement or subtle strategies of sabotage from our surroundings. Every step we take in order to improve, every bold little variation to our habitual way of doing things in order to live a more productive and fulfilling life is more often than we might think perceived as a danger to the stability and status quo of our surrounding on a very deep level of consciousness. Even when our change will contribute to the well-being of others on the long run the urge for stability is most often much more attractive on the short run.

One last point. I’ve read somewhere, don’t ask me when and where, that the very fact of talking about our projects and ideas can harm our motivation to put them into practice for one very simple reason: the euphoria created in the moment we’re talking can be experienced as the realization of the most precious part of the project itself. And therefore you risk to lose what was most attractive to you in the first place.

Take care of what is most important to you

I highly recommend to take good and gentle care of your important projects and goals. Get and stay focused on what is deeply attractive to you. I recommend passion and choice as much more sustainable and joyful motivators than pressure from the outside and the fear of losing face.

The brain is functioning which most ease, for not to say it only functions when being fed with positive goals. It might be a bit harder and sometimes a challenging journey to get to the very heart of your passion but the return will compensate your investment in many ways.

How do you focus on what is most important to you? And even more interesting to me: how do you choose your goals?

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Blog? Blogging? Was soll das überhaupt?

Wie soll ich das nur hinkriegen: ich bewege mich tagtäglich in der Welt des englischsprachigen Internets. Coole Ideen, coole Webseiten, coole Tools und coole Videos finde ich und gebe sie hier an meine Leser, an Sie, an Dich weiter. Die Videos sind leider meistens englischsprachig, wie die Webseiten und die Tools…

Und meine Blogposts? Deutsch. Hhm, irgendwie brauche ich da eine Lösung. Was würden Sie (you, ach alles wäre so viel einfacher…) an meiner Stelle tun?

Blog? Blogging? Was soll das überhaupt? Ein Video. Englisch. Was sonst?

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Weihnachten ist vorbei. Tun Sie trotzdem etwas Gutes für Menschen in Not

Wir leben in schlimmen Zeiten. Es ist kalt. Obdachlose wissen nicht, wo sie Unterschlupf finden sollen. Kriege weltweit versetzen uns in Angst und Schrecken. Und in all diesem Leid gibt es eine Gruppe von Menschen, die immer wieder unberücksichtigt bleibt, sozial ausgegrenzt, gemobbt, verraten.

Bitte helfen Sie einer guten Sache. Bitte nehmen Sie Anteil, indem Sie Ihren Beitrag leisten. Helfen Sie dieser armen, geschundenen sozialen Schicht, die sich mutig auf dünnstes Eis vorwagte, so großherzig, uns alle mitzunehmen, damit wir gemeinsam baden gehen konnten.

Es wird viel gespendet. Geben Sie heute ein bisschen Geld für die gestrauchelten, auf dunkle Wege geratenen Manager der Finanzwelt.

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Blogs? Feedreader? Übersicht? Alltop!

Altop

Wenn Sie sich schon eine Weile in der Welt der Blogs und des Social Media umschauen, dann sind Sie sicher schon vertraut mit Feedreadern wie FeedReader oder Google Reader. Diese Tools sind eine wunderbare Möglichkeit täglich die neuesten Informationen zu ausgewählten Themen zu erhalten.

In einem Feedreader können Sie in einem ersten Schritt die Titel der Beiträge überfliegen und so leichtfüssig entscheiden, welchen Informationen, Howtos, Gedanken und Impulsen Sie sich etwas eingehender widmen wollen.

Eine andere Möglichkeit, den Überblick zu behalten, obwohl das bei der Fülle des Angebots an Top-Blogs langsam schwierig wird, ist Guy Kawasakis Service: Alltop. Hier findet man wahlweise nach Themen oder alphabetisch sortiert die wichtigsten englischsprachigen Blogs zu allem was das Herz begehrt.

Wenn Sie auf den Geschmack gekommen sind, dann können Sie zukünftige Beiträge über die Alltop-Seite direkt lesen oder aber ausgehend von der Alltop-Seite, die Artikel der für Sie interessantesten Blogs per Feedreader abonnieren. Und natürlich haben Sie eine einfache Möglichkeit in Sachen Produktivität, Erfolg und Gelassenheit auf dem laufenden zu bleiben indem Sie meinen Feed abonnieren.

Wenn Sie es ein bisschen schneller, kompakter und weniger ausführlich lieben, dann folgen Sie mir doch einfach auf Twitter: http://twitter.com/martinwedgwood. Auf diesem Weg erfahren Sie auch ohne Feedreader, wann es hier neue Beiträge gibt und darüber hinaus noch vieles mehr aus der weiten Welt der Kreativität, der Produktivität und des Entrepreneurship.

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Chaos? Erstarrung? Zwang? Improvisation!

“Ein Gastgeber ist wie ein Feldherr, erst wenn etwas schief geht, zeigt sich sein Talent.” – Horaz

Wenn ich mir Hermann Rühle auf dem Einband seines Buches “Die Kunst der Improvisation” anschaue, dann denke ich nur “Hilfe”. Wie will ein Mensch mit der Ausstrahlung eines eingefleischten Beamten mir etwas über Improvisation beibringen?

Doch nun hielt ich das Buch schon in den Händen. Mein Interesse am Thema war darüber hinaus so gross, dass ich mich von den ersten Widrigkeiten nicht gleich abschrecken liess und siehe da, der Mann entpuppte sich als ausserordentlich witzig.

Die groben Abschnitte des Inhaltverzeichnisses lesen sich so:

  • Ja, mach nur einen Plan, du Spinner
  • Irgendwie geht’s immer
  • Woanders funktioniert es schlimmer
  • Irgendwann läuft’s nimmer
  • Je mehr ich weiß, ich werde immer dümmer
  • Je stärker die Gewohnheit, die Chance desto geringer
  • Herr, gib mir einen Schimmer
  • Ich im-profi-siere zum Gewinner

Das klingt natürlich feste nach “Reim Dich oder ich schlag Dich tot” und gleichzeitig wirft der nachfolgende Inhalt des Buches hier keine Schatten, sondern Strahlen hellen Lichts auf die ersten Seiten. Es ist erstaunlich, wenn es einem Autor gelingt, ein recht abstraktes Thema in eine Form zu bringen, die sowohl lehrreich und hoch informativ als auch ausgesprochen unterhaltsam ist. Ich lag bei manchen Passagen quasi lachend vor meinem Sessel.

Was dürfen Sie erwarten?

Ein Modell, welches die beiden extremen Pole “Zwang” und “Chaos” auflöst in die gemässigteren Varianten “Ordnung” und “Improvisation”. Ein höchst einfaches, aber ausgesprochen plausibles Modell, welches der Improvisation den Vorrang gibt, dem Planen und der Ordnung nur den zweiten Platz einräumt. Der Leser bekommt so ein sehr pragmatisches und effektives Werkzeug an die Hand, welches einen gesunden Umgang mit einer immer ungewissen Zukunft ermöglicht. Rühle zeigt einen Weg auf, der das Bedürfnis nach Risikominimierung und Kontrolle einerseits berücksichtigt, während er andererseits einlädt, Raum zu schaffen für Beweglichkeit, Anpassungsfähigkeit und den entspannten Umgang mit den Unwägbarkeiten unseres Alltags.

Darüber hinaus bringt er uns zum Nachdenken über unseren Planungs- und Ordnungsstil. Immer witzig und sympathisch ironisierend, immer im Sinne von mehr Lebensqualität und Gelassenheit. Und während Sie sich hier vielleicht an John Lennon erinnert fühlen, der gesagt haben soll

“Das Leben ist das was passiert, während wir andere Pläne schmieden.”

dann haben Sie einen ersten Eindruck von der heiteren Grundstimmung des Buches, welches bei aller Leichtigkeit doch nie ins Belanglose abdriftet.

Natürlich ist es gut und wichtig zu planen. Aber erst ergänzt um virtuoses Improvisieren gelangen Sie mit Siebenmeilenstiefeln zu einem Lebensentwurf und Produktivitätsstil, der ermöglicht, was ich als die drei L’s eines glücklichen und produktiven Lebens formuliert habe:

Leidenschaft, Leistung, Leichtigkeit.

Was bedauerlich ist: während Seiwert, Allen, Covey und die anderen Experten des Selbstmanagements sternengleich am Himmel strahlen und ihre Bücher entsprechend am Markte gehandelt werden, blieb Hermann Rühle’s Buch wohl der ganz große Erfolg verwehrt. Ein großer Verlust für die Allgemeinheit, was Lernmöglichkeiten, Inspiration und Lebensqualität angeht.

Schlussfolgerung

Es bewahrheitet sich einmal mehr: “Don’t judge a book by it’s cover”. Rühle, schlitzohriger Vertreter einer gesunden und heiteren Lebenspraxis, hat eine wunderbare Schreibe und liefert gleichzeitig sehr viel Inspiration, welche, wie ich meine, beim Leser nachhaltige Wirkung entfalten wird.
Kurzum: dieses Buch müssen Sie lesen.

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