Monatsarchiv für August 2007

 
 

Reisen in der Nachbarschaft

Das Reisen bleibt noch ein paar Tage das Vergnügen der anderen. Natürlich, auch ich verreise: Donnerstag nach Düsseldorf und nächste Woche Mittwoch nach Berlin. Geschäftlich. Die anderen liegen am Strand, wandeln durch Museen, erkunden wunderbare Landschaften. Wir hocken in diesem badischen Nest und zählen die Tage, bis auch wir in die Fremde huschen können.

Aber das Gute liegt so nahe, wie es so schön heisst. Mein TiddlyWiki, in dem ich meine Standardlisten für wiederkehrende Prozeduren im Tages- und Wochenverlauf verwalte, hat heute “Moutainbiking” als Fitnessprogramm ausgespuckt. (By the way: TiddlyWiki ist ein Wahnsinnstool, aber davon ein anderes mal).

Das Radeln wollte ich mir für später aufsparen, als Belohnung für die mühsamen Passagen, die der heutige Arbeitstag mit sich brachte. Als sich der Himmel jedoch gegen 17.30 Uhr zuzog und es mit einem mal vorzeitig Nacht wurde in meinem Büro, fackelte ich nicht lange. Ich schwang mich auf den Esel, um noch schnell vor dem sich ankündigenden Regen meine müden Officeknochen zu rühren.

Eine Seniorenrunde über die Felder bescherte mir kleine Wunder. Die liegen so nahe, dass der Gedanke, wie oft ich daran vorüberrausche weh tut. Die Bauern hatten gerade die Wiesen gemäht und waren eilig damit beschäftigt, das geschnittene Heu mit der Ballenmaschine vor dem Regen einzufangen. Dazwischen aber stacksten langbeinige Störche mit ihren spitzen Schnäbeln. Dreiundzwanzig habe ich gezählt. Zwei Graureiher hatten sich auch darunter gemischt.

Ich fuhr so ziemlich ins Auge des Sturms, der Himmel currygelb und kubanisch grau. Die Pappeln bogen sich über mir unter wilden Böen gegen Boden, sodass ich schnell das Weite suchte. Dieses Zeug bricht leicht. Zuhause angekommen konnte ich gerade noch ein paar Klamotten von der Leine klauben. Kaum im Treppenhaus brach es herunter, wie aus Kübeln. Ein wunderbares Schauspiel, aus unmittelbarer Nähe im Trockenen genossen, wohlgemerkt.

Ferien? Woanders? Das Paradies liegt direkt vor der Nase. Immer. Nur, finden wir die Muße, den ganzen Alltagswust hinter uns zu lassen und in die Natur einzutauchen wie die Kinder? Was braucht es dazu, dass wir es nicht vergessen? Und was braucht es mehr? Ruhm? Macht? Reichtümer? Pustekuchen.

Wie heisst es so schön bei Hermann Hesse:

“Das ist das Herrliche an jeder Freude, dass sie unverhofft kommt und niemals käuflich ist.”

Wahre Gelassenheit ist erblich

Anders ist die kühle Durchtriebenheit, mit welcher der Kandidat in der folgenden “Wer wird Millionär” Sendung zur Sache geht nicht zu erklären. Oft versucht, doch nie erreicht. Von solchen Triumpfen haben wir schon als Kinder geträumt. Heute träumen wir immer noch davon. Es kann nur einen geben und dieser eine ist kalt wie Eis.

Unsere französischen Nachbarn kommen da auf anderen Wegen zu anderen Ergebnissen. Das Klischee will ja, dass der Franzose sich stark auf sich und die Belange der “Grande Nation” hin orientiert. Zu welchen haarstäubenden Verirrungen das manchmal führen kann, davon legt der folgende Beitrag beredtes Zeugnis ab.

Der Evergreen der “Wer wird Millionär” Reihe: Horst Schlämmer knallhart. Hier wird kein Sitz geschont. Und der gute Herr Jauch zeigt, wie man’s macht.

Schöne kleine Reisen in Richtung Erfolg und Erfüllung

Anfang August. Die Zeit, wo wir und viele andere in alle Richtungen davon ziehen, auf der Suche nach Erholung und Erneuerung. Kleine Reisen, die auch Strapazen mit sich bringen und auch darin liegt manchmal ihr Wert: Sie machen Freude auf die Rückkehr in den Alltag und die gewohnte Umgebung.

Meine Frau ist eine Reisende in den Weiten des Worlwideweb. Eine Jägerin von zu Hause aus, das ist heute möglich, die immer wieder erstaunliche Beute jagt und mir grosszügig zur Verfügung stellt. Einen Teil dieser Beute möchte ich heute mit Ihnen teilen.

Vielleicht kennen Sie NLP. Vielleicht haben Sie etwas von Hypnotherapie und Trance gehört. Vielleicht kennen Sie Richard Bandler, eine wahrlich beeindruckende und schillernde Figur, der das NLP mit entwickelt hat. Auf seiner Seite (http://www.richardbandler.tv) bietet er vier Reisen an, die Sie unternehmen können ohne Ihr Büro oder Ihren Arbeitsplatz zu verlassen. Vier schöne kleine Reisen in Richtung Erfolg und Erfüllung.

Sorgen Se einfach dafür, dass Sie ungestört bleiben, schliessen die Augen oder was auch immer und unternehmen Sie ein paar Reisen, die Ihr Bewusstsein an Glück und Erfüllung ausrichten und neue Erfahrungen ermöglichen. Völlig ungefährlich und nachhaltig. Eine schöne Kombination, wie ich finde.

Martin Wedgwood

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