Fremde Federn
Das Leichte ist richtig.
Beginne richtig, und es ist leicht.
Fahre leicht fort, und es ist richtig.
Der richtige Weg, das Leichte zu finden, ist
den richtigen Weg zu vergessen
und zu vergessen, das er leicht ist.
Dschuang-Tsu
Martin Wedgwoods Produktivitätsimpulse für kreative Hochleister und Hochbegabte.
Das Leichte ist richtig.
Beginne richtig, und es ist leicht.
Fahre leicht fort, und es ist richtig.
Der richtige Weg, das Leichte zu finden, ist
den richtigen Weg zu vergessen
und zu vergessen, das er leicht ist.
Dschuang-Tsu
Erweiterung des Urgesteins persönlichen Selbstmanagements: “Eisenhower-Prinzip” revisited.
Bitte unterscheiden Sie anstehende Aufgaben, wie gehabt, nach dem Prinzip:
A = Wichtig und Dringend
B = Wichtig
C = Dringend
D = Ablage P oder Papierkorb.
Aber folgen Sie nicht dem weitverbreiteten, eigenartigen Rat der Selbstmanagement-Gurus, C-Prioritäten zu delegieren und sich um A- und B-Prioritäten grundsätzlich selbst zu kümmern. Lassen Sie C-Prioritäten einfach liegen, bis sie sich von alleine erledigen oder sie den Mut finden, diese in die endgültige Ablage zu verschieben.
Prüfen Sie bei allen A- und B-Prioritäten zuallererst: wer kann diese Aufgabe besser erledigen als ich? Wenn Sie herausfinden, dass es so jemanden gibt (im Zweifelsfall auch ein Mitbewerber) oder geben sollte, dann sorgen Sie in guter Weise dafür, dass sich dieser Jemand um die Aufgabe kümmert oder den Auftrag erhält.
Sollten Sie Angst haben, es könnte dabei nicht genug für Ihre Profilierung, Ihr Einkommen, Ihre Positionierung, Ihr Glück übrig bleiben, dann sollten Sie mich dringend besuchen. Denn dann wissen Sie entweder noch nicht, wo Ihre wahren Stärken liegen und wie Sie diese im Sinne dessen einsetzen können, was Ihnen wesentlich wichtig ist. Oder Sie schaffen sich nicht die Bedingungen und Umstände, die Ihnen erlauben, Ihre Fähigkeiten bestmöglich einzusetzen.
Glauben Sie mir: dies ist der Schlüssel zu einem nachhaltig entspannten und erfüllten Leben.
“Wer nicht sein Bestes gibt, der gibt zu wenig.”
Das ist eine meiner Maximen. Wenn Sie diese mit dem Leistungsohr hören, mögen Sie glauben, ich fordere Sie auf, alles zu geben, sich unglaublich anzustrengen und sich permanent bis an Ihre eigene Leistungsgrenze zu fordern. Fühlen Sie sich an die Vorgaben Ihrer Eltern, Lehrer und anderer Autoritätsfiguren erinnert? Zieht sich Ihr Bauch zusammen und Ihre Stirn in Falten?
Spüren Sie augenblicklich massiven inneren Widerstand, weil Sie Untertöne mitschwingen hören, wie: “Streng Dich mal ein bisschen an”, “Sei nicht so faul”, “Wenn Du wolltest, dann könntest Du schon”, “Von nichts kommt nichts” und dergleichen? Oder stimmen Sie zu? Nach dem Motto: “Genau, man muss sich fordern”, “Man muss alles geben”, “Wir haben keine Zeit, uns auszuruhen”.
Natürlich provoziere ich nicht ohne Grund. Wie immer beschäftigen mich grundlegende Fragen und es würde mich freuen, wenn Sie mir einmal mehr auf den Pfad meiner Überlegungen folgten.
Als Selbständiger, Unternehmer und Führungskraft sind Sie gleichzeitig in einer wunderbaren und misslichen Lage. Sie haben ausserordentliche Gestaltungsmöglichkeiten und (im besten Falle) grosse Entscheidungsspielräume, sei es in aktuellen Projekten oder in Ihren Linienfunktionen.
Mit dieser Gestaltungsfreiheit geht allerdings die Verantwortung für die Konsequenzen Ihrer Entscheidungen und Ihres Handelns einher. Womit wir beim misslichen Teil wären. Diese Verantwortung bezieht sich im Falle des Freiberuflers und Selbständigen vor allem auf die persönliche Lebens- und Wirtschaftssituation und die der Familie. Im Falle des Unternehmers oder der Führungskraft kann diese Verantwortung jedoch sehr viel weitreichendere Implikationen haben. Es ist also für Ihr berufliches Handeln von ausserordentlicher Tragweite, dass Sie Ihr Bestes geben.
Doch damit nicht genug. Es wäre höchst fragwürdig, diesen Leitspruch allein auf den Bereich der eigenen Leistungsfähigkeit im beruflichen Feld anzuwenden. Schärfer formuliert: es wäre wohl ein Unding, den Anspruch, sein Bestes zu geben, nur bezogen auf Karriere und unternehmerische Entwicklung zu betrachten.
Denn “sein Bestes geben” trifft noch keine Aussage darüber, wo dieses Beste denn zu geben sei. Diese Frage zu beantworten, bleibt ein ebenso persönliches Unterfangen, wie die Antwort auf diese Provokation an sich.
Wenn Sie in einem der folgenden Felder aktiv sind:
dann heisst “sein Bestes geben” je nach Situation und Kontext vollkommen Unterschiedliches. Wenn es Ihnen nicht gelingt, diese Rollenunterschiede und Rollenanforderungen wahrzunehmen und entsprechend zu handeln, dann stecken Sie, was Ihre Lebensbalance angeht, vermutlich in Teufels Küche. Aber das ist eine andere Baustelle.
Zurück zu meiner ursprünglichen Behauptung: “Wer nicht sein Bestes gibt, der gibt zu wenig.” Angenommen Sie nähmen diese Behauptung ernst: wie können Sie, angesichts der vielseitigen Anforderungen, genug geben, ohne sich völlig zu verausgaben?
Ich behaupte: hier droht überhaupt keine Gefahr. Im Gegenteil: die Wahrscheinlichkeit, sich zu verausgaben steigt in dem Masse, wie Sie sich auf Aktivitäten verlegen, die Sie weder mit Enthusiasmus und Leichtigkeit erledigen, noch wirklich beherrschen. Je mehr Sie sich dem inneren Sklaventreiber (”ich muss”) und den äusseren Umständen (”ich habe keine Wahl”) überlassen und sich mit Angelegenheiten herumquälen, die allenfalls Mittelmässigkeit aus Ihnen hervorlocken und Ihr Herzblut dick werden lassen, umso wahrscheinlicher wird die totale Erschöpfung.
Darum behaupte ich: der einzig wirksame Weg, um entschlossen, gelassen und gesund zu leben liegt gerade darin, immer besser herauszuarbeiten und zu verstehen, wo die herausragenden eigenen Stärken und Vorlieben liegen und sich auf diese zu konzentrieren.
In der Folge sind Sie gefordert, sich auf die Felder zu konzentrieren (in allen Lebensbereichen), in denen Sie diese Stärken, Fähigkeiten und Vorlieben in guter Weise einbringen und weiterentwickeln können. Und darüberhinaus, sich mit Menschen zusammenzutun, die all das andere können und mögen, also in Ihren Fähigkeiten und Schaffens-Vorlieben komplementär zu Ihnen sind. Welche aber im Bereich Werte und Ziele in hohem Masse mit Ihnen übereinstimmen.
Ich möchte den bekannten Gelassenheits-Spruch für meine Zwecke variieren:
Gib mir den Mut, mich auf meine herausragenden Stärken zu konzentrieren.
Gib mir das Vertrauen, alle Aufgaben, die andere besser erledigen können, zu delegieren.
Und gib mir die Weisheit, meine Stärken und die der anderen klar zu sehen.
Natürlich gibt es hier keine perfekte, endgültige Situation, sondern ein mehr oder wenig gelingendes Streben in Richtung des Ideals. Und vergessen Sie bitte nicht: das Beste geben Sie der Welt, wenn Sie gut mit sich und Ihren Grenzen umgehen.
Gastbeitrag von Brigitte Gass (insideB)
Sie haben ein junges Unternehmen (nicht älter als drei Jahre) und wollen sich und Ihre Geschäftsidee präsentieren? Das Wirtschaftsmagazin insideB (reiff medien in Offenburg) präsentiert auf der monatlich erscheinenden Starthilfe-Seite jeweils drei junge Unternehmen aus der Region.
Die Firmen werden mit einem kurzen Text (ca. 900 Zeichen), einem guten Foto und einem kleinen Infokasten, der die Basisdaten des Unternehmens enthält, vorgestellt. Ideal ist, wenn bereits ein digitales Foto in druckfähiger Qualität vorliegt (ab ca. 1 MB/300 dpi).
insideB, das Magazin für Wirtschaft & Leben in Baden, erscheint monatlich mit einer Auflage von 16000 Exemplaren und wird von Karlsruhe bis Lörrach gelesen.
Falls Sie Interesse haben schreiben Sie an redaktion@inside-b.de bzw. Fax 0781-504-5677 oder rufen Sie an unter 0781-504-5611 (Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht).
Notieren Sie Todo’s nicht in Form von Tätigkeitsbeschreibungen sondern in Form von Ergebnissen.
Ein Beispiel: Tragen Sie in Ihren Kalender oder Ihre Todoliste statt “Briefe zur Post bringen”, “Briefe zur Post gebracht” ein und versehen Sie dieses Todo mit einer eindeutigen Deadline. So wird aus Ihrer Todo-Liste eine Will-Be-Done-Liste: eine Liste, die nicht dokumentiert, was Sie alles erledigen müssen, sondern was Sie bald erledigt haben werden.
So schaffen Sie sich klar umrissene Ziele, welche angenehme, erwünschte Ergebnisse beschreiben, statt lästige Tätigkeiten. Das erhöht die Motivation und führt zu höherer Selbstverbindlichkeit.
Viel Spass beim Ausprobieren.
19. Januar 2007, 19.00 Uhr
Vitamin-B-Abend
Networking-Party und Kontaktbörse im Casa Verde, Hofweier für alle, die in sympathischer Atmosphäre Business-Kontakte knüpfen wollen.
Organisiert u.a. von Class Comm, Lahr.
http://www.vitaminb-party.de/
2. Februar 2007, 19.00 Uhr
Beats & Business - Der Business-Club, der bewegt
“Privatunternehmen unterstützen soziale Unternehmer : eine Win-Win-Partnerschaft”
Claire Sotto, Generalvertreterin der Stiftung Kronenbourg
und im Anschluss Dancefloor mit DJ Crazie Pee
http://www.wj-ortenau.de
Vor uns liegt es. Fast unberührt. Zweitausendsieben. Wir stehen noch an den Rändern unerforschten Gebietes.Projekte aus dem vergangen Jahr strecken schon länger ihre Arme nach neuen Zeit- und Kraftressourcen aus. Termine liegen schon bunt, teilweise monolithisch grau in der Landschaft und geben dem Ganzen so etwas ähnliches wie Struktur. Aber es gibt noch Material und Spielräume zum Gestalten, Formen und Modellieren Ihres neuen Jahres.
Wissen Sie jetzt schon, auf welche Landschaft, welches Jahr Sie im Dezember gerne zurückschauen wollen? Angenommen, ich träfe Sie Ende November 2007 in einem Café. Sie strahlen bis über beide Ohren und sagen mir: “Das war ein Jahr. Das hätte ich nie für möglich gehalten. Es hat sich wirklich gelohnt.”
Von welchen Projekten, Erlebnissen, Entdeckungen, Lernerfahrungen und schönen Begegnungen würden Sie mir erzählen? Was hätten Sie aus dem Jahr gemacht? Was hätten Sie dem Jahr und den Menschen um Sie herum erlaubt, aus Ihnen zu machen?
Mit einer Freundin habe ich vor Sylvester darüber philosophiert, ob es sinnvoller ist, sich grosse Ziele zu setzen, mit dem Risiko des Scheiterns, oder kleine, mit dem Risiko, hinter den eigenen Möglichkeiten zurückzubleiben. Vielleicht ist das eine Frage des Temperaments. Ich möchte Ihnen die erste Variante ans Herz legen. Unter folgenden Bedingungen:
Messen Sie Ihren Erfolg an den folgenden Kriterien:
Und setzen Sie sich ab und zu auf einen dieser Meilensteine am Rande Ihres Weges. Ruhen Sie sich aus. Schöpfen Sie Kraft. Blicken Sie auf die zurückgelegte Wegstrecke zurück. Belohnen Sie sich. Feiern Sie ein bisschen.
Geniessen Sie den Blick über die Landschaft um Sie herum. Lassen Sie Ihren Blick über den Weg schweifen, der vor Ihnen liegt. Freuen Sie sich über Ideen, die Ihnen dazu kommen, wie Sie die anstehenden Anforderungen bestmöglich bewältigen können.
Halten Sie aktiv Ausschau nach wohlwollenden Unterstützern und Menschen, die Ihr Projekt voran bringen können. Meiden Sie Menschen, die sich in Ihrem Leben und Ihren Projekten besser auskennen als Sie selbst. Kümmern Sie sich um Ihre Beziehung zu den Wegbegleitern Ihrer Expedition, auf welcher Hierarchieebene sie sich auch befinden mögen. Denn hier liegt der Schlüssel für nachhaltigen Erfolg und entspanntes Wandern. Aber wem sage ich das?
Und dann? Na, dann können Sie auch das grösste Vorhaben angehen und mit entschlossenen Schritten neues Land erforschen. Und wenn ich Sie im November dann treffe und Sie über beide Ohren strahlen, dann werde ich Ihnen zuallererst eine Frage stellen: woher haben Sie die Kraft und das Vertrauen genommen, loszulaufen?