Monatsarchiv für Juni 2006

 
 

Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben, Ben Furman

Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben Dieses Buch ist mir bei der EBTA-Konferenz (European Brief Therapy Association) in Berlin vor ein paar Jahren in die Hände gefallen. Ein wahres Schmuckstück über Ressourcenorientierung und eine kleine Einführung in den Konstruktivismus.

Ist unsere Vergangenheit das, was uns passiert ist oder das, was wir uns und anderen immer wieder darüber erzählen? Gibt es eine objektive Vergangenheit oder erschaffen wir die Vergangenheit entsprechend unserer bevorzugten Art uns selbst und die Welt zu sehen?

Wie kommt es, dass Kinder aus schwierigsten Bedingungen einen Weg zu einem sinnvollen und erfüllten Leben finden? Welche Möglichkeiten haben wir, um die Vergangenheit nicht hinter uns lassen zu müssen, sondern zu einem Ort der Kraft zu machen?

Ben Furman eröffnet schöne Perspektiven auf die Welt der Vergangenheit – befreit von Wahrheiten und Konzepten einer anderen Generation von Päda- und Psychologen.

Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben, Ben Furman.

Viel Spass beim Lesen.

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Fremde Federn No 9

Das Wunder besteht nicht darin, übers Wasser gehen zu können. Das Wunder besteht darin, im gegenwärtigen Augenblick auf der grünen Erde zu gehen und den Frieden und die Schönheit zu genießen, die jetzt gerade verfügbar sind.

Thich Nhat Hanh

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Anregende Seminare

Schlafen Sie manchmal ein während Besprechungen oder Seminaren? Oder wie ist es mit diesen nicht enden wollenden Telefonkonferenzen? Hier ist die Möglichkeit, dies alles zu ändern!

Wie wird gespielt?:
Kreuzen Sie einen Block an, wenn Sie das entsprechende Wort während einer Besprechung, eines Seminars, oder einer Telefonkonferenz hören. Wenn Sie horizontal, vertikal oder diagonal 5 Blöcke in einer Reihe haben, stehen Sie auf und rufen laut “bullshit !!”

Synergie Legacy Anwendung Zielführend Corporate Identity Chance /Risiko
Kommunizieren Verheiraten Bilateral Workflow Benchmark
Wertschöpfend Visionen Global Player Marktführer Target
Ergebnis-orientiert High Level Just in Time Total Quality Fokussieren
Change-management Kundenorientiert Szenario Paketierung Themen-speicher

Aussagen begeisterter Spieler:

“Ich war gerade mal 5 Minuten in der Besprechung, als ich schon gewonnen hatte.”
Martin P., Frankfurt

“Meine Aufmerksamkeit während Besprechungen ist dramatisch angestiegen.”
Karl A., München

“Was für ein Spiel. Nach meinem ersten Sieg sind Besprechungen nicht mehr dasselbe für mich.”
Christian R., Hamburg

“Die Atmosphäre während der letzten Besprechung war zum Zerreissen gespannt, als 8 von uns auf den letzten Block warteten.”
Thomas S., Berlin

“Der Moderator war sprachlos als 5 von uns zum dritten Mal während einer zweistündigen Besprechung ‘Bullshit’ riefen.”
Werner F., Dortmund

Mehr davon gibt’s hier.

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Die Füsse im Auge des Sturms

Für die kommende Woche eine kleine Übung, die Ihnen erlaubt, sich in kritischen Situationen jederzeit voll und ganz in der Gegenwart zu verankern.

Fussmaske

Achten Sie auf den Kontakt Ihrer Füsse mit dem Boden. Spüren Sie die Bereiche Ihrer Fusssohlen, die Kontakt mit dem Boden haben. Sie brauchen sich nichts vorzustellen. Versuchen Sie nicht, die Berührfläche zu vergrössern. Machen Sie einfach gar nichts.

Bringen Sie Ihre Aufmerksamkeit einfach immer wieder zurück zu Ihren Füssen und dem Kontakt zum Boden – beim Sitzen und beim Stehen. Beim Gehen können Sie mit Ihrer Aufmersamkeit dem Wechsel der Füsse folgen und jeden Schritt sehr bewusst machen.

Diese Übung kann eine grosse Hilfe in Situationen grosser geistiger Anspannung sein: vor und während wichtigen Gesprächen, vor einem öffentlichen Auftritt, auf dem Weg zu einem Meeting, in heissen Projektphasen. Sie braucht keine Zeit, keinen besonderen Ort und keinerlei Hilfsmittel.

Sie kann Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes helfen, den Boden der Realität zu berühren und Ihre Ängste, Sorgen, Ihr Zaudern und Ihre Komplikationen vorbeiziehen zu lassen. So können Sie auch in turbulenten Zeiten Stabilität und Sicherheit finden. Gerade dadurch erhöhen Sie Ihre Fähigkeit, kritischen Veränderungen nicht nur mutig ins Auge zu schauen, sondern Sie aktiv zu gestalten.

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Anerkennen, was ist

Haben Sie die Übung, die ich letzte Woche vorgeschlagen habe ausprobiert? Ist Ihnen aufgefallen, wie reich Sie sind? Haben Sie bemerkt, dass Ihr Leben wundervoll ist? Nein? Dann nehmen Sie diese Übung noch einmal mit in die kommende Woche:

  1. Was ist schon gut?
  2. Was darf sich auf keinen Fall ändern?

Bevor ich’s vergesse. Sie können diese Übung so lange praktizieren, bis sie in Fleisch und Blut übergeht und zu einer Grundhaltung wird. Gehen Sie durch Ihr Unternehmen, beobachten Sie Ihre Mitarbeiter und Kollegen, beobachten Sie sich selbst und Ihr tägliches Tun, nehmen Sie Ihre Kunden, Ihre Freunde, Ihre Familie wahr. Und schauen Sie dabei nur aus diesen beiden Blickwinkeln.

Vielleicht erkennen Sie, wie stark die Tendenz ist, nur auf die kritischen, “veränderungsbedürftigen” Aspekte zu achten. Vielleicht stellen Sie fest, dass es harte Arbeit bedeutet, die Perspektive zu wechseln. Aber glauben Sie mir, es lohnt sich.

Dies ist ein schneller, billiger und effektiver “Trick”, den Raum persönlicher Erfüllung immer weiter zu vergrössern. Ganz abgesehen davon, dass Sie damit eine positive, konstruktive und produktive Atmosphäre um sich herum fördern. Und noch ein kleiner Tipp: erwähnen Sie die positiven Dinge, die Sie beobachten. Machen Sie Komplimente, auch wenn das nicht der Deutschen grösste Stärke ist. Sie wollen Wunder? Dann folgen Sie dieser Spur.

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Veränderungen: Das Salz in der Suppe?

Mal eine Frage am Rande: Sind krisenhafte, riskante Übergänge in Unternehmen und im Unternehmerdasein nicht das Salz in der Suppe unternehmerischen Handelns?

Ich sage: “Aber sicher. Her damit”. Warum? Weil sie uns auffordern, uns auf allen Ebenen zu entwickeln. Wir brauchen Dinge und Fähigkeiten wie:
kontinuierliche Strategieentwicklung, Konfliktmanagement, Rituale, lebendige Beziehungen, Vertrauen, Offenheit, Beweglichkeit, Stabilität, Innovation, Kreativität, Mut und Querdenken, um schon mal einige zu nennen.

Und das ist schön und gut so. Haben Sie nicht die Herausforderung gesucht, diese Fähigkeiten immer weiter zu entwickeln, als Sie sich auf die Unternehmerrolle und Verantwortung im Unternehmen eingelassen haben? Nein?

Wäre es nicht verlockend, diese Herausforderung anzunehmen und Ihr Leben als das zu leben, was es ist? Wäre es nicht entspannend damit aufzuhören, Ihr unternehmerisches Handeln als ein Spiel auf Leben und Tod zu betrachten? Sondern es stattdessen als ein Abenteuer, ein Experiment, eine vorläufig sinnvolle Antwort auf einen Markt aufzufassen, der in ständiger Bewegung ist?

Die Umfrage läuft bis Freitag, 16. Juni. Wie geht’s Ihnen mit Veränderungen im Unternehmen?

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