Monatsarchiv für April 2006

 
 

Fremde Federn No 3

Geh nicht nur die glatten Strassen. Geh Wege, die noch niemand ging, damit Du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944)

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Zeiten der Stille

Zeiten der Stille, Thomas MertonEin Buch, das mir ganz besonders am Herzen liegt.
Haben Sie Lust, sich in die Welt eines Trappisten-Mönchs und Einsiedlers entführen zu lassen? In ein Leben, das vermutlich in einem radikalen Widerspruch zu dem steht, wie Sie Ihre Tage verbringen? Gibt es eine bessere Möglichkeit der Inspiration?

Thomas Merton war ein grosser Weiser der neuen Zeit. Spät erwacht, zu seiner Berufung zum christlichen Mönch, hat er sich entschieden, sein Leben radikal zu verändern und sich in die Abgeschiedenheit eines Klosters zurückgezogen. Ein Kloster, dessen Gemeinschaft sich zu vollkommenem Schweigen verpflichtet hat.

Lassen Sie sich von den kurzen Essays und Briefen dieses Brückenbauers und Grenzgängers zwischen der abendländischen Religion und jener des Fernen Ostens inspirieren. Und schaffen Sie Inseln der Ruhe und Zeiten der Stille in Ihrem Leben.

Aber beeilen Sie sich. Diese Perle gibt es bei Amazon nur noch gebraucht in sieben Exemplaren.

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Glückliche Floristen – glückliche Menschen…

Samstag, 9.30 Uhr. Noch schnell ein paar leckere Dinge für’s Frühstück besorgen – so mein Plan. Auf dem Weg nach Hause komme ich unerwartet vom direkten Weg ab.

Zu verlockend die Schaufenster und die Dekoration des Blumenladens von Frau Schütterle im Centrum am Markt. Und schon zu lange her, dass ich meiner Frau Rosen gebracht habe. Ich also rein in den Laden, unauffällig in meinen abgetragenen Jeans nach dem letzten Kleingeld kramen und siehe da, noch genug Geld, um drei Rosen zu erstehen. Drei Rosen – nicht viel, aber immerhin.

Wie es die Situation so will, verlieren wir uns in einem Gespräch über gute Positionierung, den Einfluss der Lage auf’s Geschäft und so dieses und jenes. Eine kleine buddhistische (Floristen-)Weisheit teilt Sie mit mir: Es bringt Glück, mit seinem letzten Geld Blumen zu kaufen. Wow! Denke ich. Das ist schön.

Ich also heim mit den Blumen. Mein Frau glücklich, meine Töchter in Tränen. Blöde buddhistische Schlaumeierei.

Ich also nochmal los. Mit einem geeigneten Schein zwei Kinderblumen erstanden, eine rosa, eine orange, und wieder nach Hause getingelt. Alle glücklich – unmittelbar!

Was lernen wir daraus? Sorgen Sie dafür, dass Sie genug Geld haben, um genug Blumen zu kaufen. Und kaufen Sie welche. Dann werden alle glücklich: Ihre Lieben, Sie selbst und natürlich die Floristen.

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Die vier “L”s und das grosse “S”

Um mich auf die Podiumsdiskussion gestern vorzubereiten, habe ich mir Gedanken gemacht. Gedanken darüber, wie ich in kurze, prägnante Worte fassen kann, was die Essenz eines erfüllten Lebens und erfolgreichen beruflichen Handelns wohl ausmacht.

Dabei herausgekommen sind die drei “L“s (weil ich Alliterationen so liebe):

  1. Leidenschaft,
  2. Leichtigkeit und
  3. Lebensunterhalt.

Wofür braucht es Leidenschaft, werden Sie sich fragen. Leidenschaft ist an der Wurzel dessen, was uns motiviert, die Dinge zu tun, die wir tun. Ohne Leidenschaft ist unser Leben eine öde Landschaft der Pflichterfüllung und Routine. Leidenschaft umfasst all das, wofür wir brennen, was uns wesentlich wichtig ist, die Vision, an der wir unser Leben ausrichten. (Wenn Sie noch keine klare Vision für sich und Ihr Unternehmen entwickelt haben, sollten Sie sich schnell bei mir melden).

Leidenschaft spornt uns an, alles zu geben, uns voll zu engagieren und ausserordentliches zu leisten. (Wenn Sie Mitarbeiter haben, bei denen Sie diese Haltung vermissen, nun ja, tun Sie, was Sie wollen).

Wofür braucht es Leichtigkeit, fragen Sie sich vielleicht. Es braucht Leichtigkeit, damit wir in unserem ganzen Engagement für die gute Sache nicht ertrinken. Es ist schön, grosse Visionen zu haben, für die wir brennen. Und es ist genauso wichtig, die Wege dorthin, intelligent zu wählen.

Gehen Sie auf Pfaden, auf denen Sie still und vergnügt vor sich hin pfeifen. Gehen Sie auf Wegen, die Sie durch Landschaften führen, die Sie geniessen können. Nutzen Sie die Möglichkeiten, Fähigkeiten und Beziehungen, mit denen Sie sich wohl fühlen. Wählen Sie Ihre Etappenziele schlau, so dass Sie ausreichend Gelegenheit haben, aufzutanken für die weitere Wegstrecke. Sie wissen ja: das Reisen ist wichtig, nicht das Ankommen.

Bringen Sie Leichtigkeit in Ihr Handeln, damit Sie durchhalten und Freude verbreiten.

Und zuletzt: der Lebensunterhalt. Keine Fragen dazu. Sie sollten mit Ihrem beruflichen und unternehmerischen Handeln so viel erwirtschaften, dass Sie in Ihrem gesamten Leben die drei “L” s verwirklichen und vielleicht andere dabei unterstützen können, das gleiche zu tun.

“Ist ja alles schön und gut”, sagen Sie, “aber so ist das Leben nicht”. Ich sage Ihnen: “Sie haben recht”. Aber: so wichtig es ist, anzuerkennen, wo wir stehen, so wichtig ist es auch, Verantwortung zu übernehmen, für die Richtung, in die wir uns weiter fortbewegen wollen.

Und weil das Leben jetzt nicht so ist, wie wir uns das wünschen und natürlich niemals sein wird, weil unsere Wünsche immer mitwachsen (um das Konzept des Leidens im Buddhismus auf einen kurzen Nenner zu bringen) gibt es noch das grosse “S“.

Wenn Sie hoffen, Sie könnten Ihr Leben und unternehmerisches Handeln ohne irgendeine Form der spirituellen Praxis meistern, dann haben Sie die Rechnung, ohne den Wirt gemacht. Entwickeln Sie etwas, was auch immer es sein mag, das Sie mit dem grossen Ganzen in Verbindung bringt, Ihnen die Kraft gibt, das Leben anzunehmen, wie es ist und das Vertrauen, all das loszulassen, was Ihnen die Sicht auf die Wirklichkeit versperrt.

Wie Ihr Wirt heisst und in welcher Schänke er Ihnen den klaren Tropfen des Lebens serviert, ist Ihre Angelegenheit.

Ach ja, fast hätte ich’s vergessen. Das vierte “L“:

Lösungsorientierte Beratung ist eine leichte, hilfreiche Möglichkeit, die drei “L”s in Ihrem Leben, in Ihrem unternehmerischen Handeln zu entwickeln und nachhaltig zu verankern. Sprechen Sie mich einfach an. Ich unterstütze Sie gerne.

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Und der Frühling hält an

Wow! Das war eine Woche. Die erste “Beats & Business“-Party war ein Riesenerfolg. Die Zahl der Teilnehmer hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Es ist einfach ein schönes und wohliges Gefühl, an einem Projekt beteiligt zu sein, dessen Erfolg nur durch das Zusammenwirken vieler unterschiedlicher Menschen und ihrer Fähigkeiten möglich wird. Wo alles schön fliesst, weil jeder Beteiligte die volle Verantwortung für seinen Part übernimmt.

Und gestern ging es gleich weiter. Hoch über Offenburg, im 15. Stock des Hubert Burda Media Towers sass ich auf dem Podium des Business Club Ortenau zum Thema “Neukundenakquise”. Es war eine wunderbare Situation, mit solch sympathischen Kollegen eine angeregte Diskussion zu führen und dabei locker und leicht von Bernhard Schanze moderiert zu werden.

Wie war Ihre Woche? Welche Gelegenheiten haben Sie sich geschaffen, um solche “Flow”-Momente zu erleben? Welche schönen und lohnenswerten Projekte haben Sie angezettelt? Haben Sie sich gut um die drei “L”s gekümmert?

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Fremde Federn No 2

Das, worauf es ankommt, können wir nicht vorausberechnen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet.

Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944)

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